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18. Mai | Deutschland | Ecuador | Medien | Politik

Fragen zu Ecuador an das Inforadio des RBB

Weshalb sieht der GEZ-finanzierte Sender beim Thema Ecuador rot? Eine E-Mail an die Sendeleitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft e.V. – Freunde Lateinamerikas – freuen wir uns, wenn in den Medien über diesen fernen Kontinent berichtet wird. Wir sehen uns dabei in unserem Bemühen unterstützt, hierzulande Kenntnisse über die Länder Lateinamerikas zu verbreiten. … weiter >

8. Mai | Nicaragua | Schweiz | Medien

In (nicht ganz) stiller Trauer

Wie journalistische Ethik und Anstand bei der Aargauer Zeitung dahinschied

"Bitte keine Trauer" titelte der Schweizer Journalist Max Dohner in einer Kolumne über den Tod Tomás Borges, des ehemaligen Guerillakommandanten und Politikers der FSLN in Nicaragua. Dohner wirft in der Aargauer Zeitung einen "Seitenblick ins Leben eines Mannes, der dichtete und vom 'Frieden' sprach mit bluttriefenden Händen". Er verbreitete diesen Text in einem regionalen Monopolblatt mit auffälligem Ausdehnungstrend in die gesamte Nordwestschweiz. … weiter >

YPF-Streit: Tunnelblick in Basel

Steht Argentiniens Regierung bei der geplanten Verstaatlichung alleine? Eine kurze Gegenrecherche

Basel/Buenos Aires. "Ich mach' mir die Welt widdewiddewie sie mir gefällt", sang Pipi Langstrump in Astrid Lindgrens Kinderbüchern. Nach dem gleichen Prinzip berichtet Sandro Benini für die Basler Zeitung über die geplante Verstaatlichung des Energieunternehmens YPF in Argentinien. Die Maßnahme stoße "überall auf Ablehnung", weiß Benini aus Mexiko-Stadt, rund 7.400 Kilometer von Buenos Aires entfernt, zu berichten. … weiter >

Ortstermin beim Wahlkampf im Süden Mexikos

Die Ex-Staatspartei PRI liegt in den Umfragen vorne. Wenn da nur nicht das Volk und die Medien wären

Mexiko-Stadt. Am 11. April war Enrique Peña Nieto, Politiker der ehemaligen mexikanischen Staatspartei PRI, im südlichen Bundesstaat Oaxaca auf Wahlkampftour. Oaxaca, 80 Jahre lang durch die PRI mit eiserner Hand regiert, wählte erstmals 2010 einen Gouverneur einer Anti-PRI-Koalition. Peña Nieto glänzte nun als aussichtsreichster Anwärter ür die Präsidentschaftswahlen am 1. Juli nicht gerade durch politische Inhalte, sondern vor allem durch sein telegenes Auftreten und seine scheinbar unfehlbare Gel-Frisur. … weiter >

Für die politische Lösung des kolumbianischen Konfliktes

Aufruf von internationalen Schriftstellern, Journalisten und Menschenrechtsaktivisten

Anlässlich eines internationalen Treffens für den Frieden und die politische Lösung des Konflikts in Kolumbien vom 23. bis 25. März in Lausanne dokumentieren wir einen Aufruf von Schriftstellern, Journalisten und Menschenrechtsaktivisten.


"Kolumbien ist ein Land,
wo sich Flüsse aus Gold
mit Flüssen aus Blut vermischen."
Eduardo Galeano … weiter >

5. Mär | Amerikas | Medien

Amerigo und Astra

Vom Mundus Novus zu Telesur über Satellit

Vor genau 500 Jahren, am 22. Februar 1512, starb der Mann, der Amerika seinen Namen gab. Wobei er selber dafür nicht einmal verantwortlich war. Es war eine Kette von Missverständnissen, die in Europa dazu führten, dass der Kontinent nach Amerigo Vexpucci und nicht etwa nach dem – aus europäischer Sicht – wirklichen Entdecker Christoph Kolumbus benannt wurde. Die Namensgebung ist "die Geschichte eines historischen Irrtums", wie es beispielsweise im Untertitel von Stefan Zweigs äußerst lesenswertem Essay über Vespucci heißt. … weiter >

2. Mär | Deutschland | Kuba | Politik

"Ein realistisches Bild von Kuba herstellen"

Interview mit dem Vorsitzenden des Netzwerks Cuba, Harri Grünberg, über die Lage in dem Karibikstaat, Medienpolitik und die Ausweitung der Solidaritätsbewegung

Harri Grünberg ist seit Januar 2011 Vorsitzender des Netzwerks Cuba, einem Zusammenschluss von gut 40 Kuba-Solidaritätsgruppen in Deutschland.

Herr Grünberg, Sie waren mit anderen führenden Mitgliedern des Netzwerks Cuba zwei Wochen in Havanna. Wie ist Ihr Eindruck vom Land? … weiter >

25. Feb | Deutschland | Venezuela | Medien

Mit der FAZ ist kein Staat zu machen

Korrespondent Josef Oehrlein sieht in Venezuela vor lauter welkem Gemüse die Veränderungen nicht

FAZ-Korrespondent Josef Oehrlein hält nicht viel von dem Emanzipationsprozess in Venezuela, für ihn produziert die "Bolivarianische Revolution" nur welke Zwiebelpflanzen. Trotzdem ist sein Bericht "Eingepferchte Nomaden" lesenswert. Erstens ist er aus Buenos Aires nach Caracas geflogen und leistet sich damit einen Luxus, auf den viele "Venezuela-Experten" anderer Medien verzichten. … weiter >

7. Feb | Deutschland

Logbuch: amerika21.de strukturiert sich um

Amerika21.de mit neuer Seitenaufteilung

Wenn Sie diesen Text lesen, liebe Leserinnen und Leser, dann haben Sie ihn gefunden und vermutlich bereits eines bemerkt. Der Blog, vormals Presseblog, steht nun auf der linken Seite unserer Startseite. Bereits seit Dezember heißt er auch nicht mehr "Presseblog", wiewohl wir natürlich weiterhin auf fehlende Recherchen, tendenziöse Berichte und ähnliches aus der Mainstreampresse hinweisen wollen. Aber hier soll auch Platz für Texte wie diesen sein, mit dem wir auf ein paar Änderungen auf amerika21.de hinweisen wollen. … weiter >

30. Jan | Kuba | Medien | Menschenrechte

Kuba: Der unbekannte, weltberühmte Dissident

Wie ein bis zu seinem Tod anonymer Gefangener in Kuba postum berühmt wurde

Der Tod eines Häftlings in Kuba sorgt erneut für Schlagzeilen. Seit der Nachricht am 19. Januar sind weltweit unzählige Meldungen über den mutmaßlichen Dissidenten Wilman Villar Mendoza veröffentlicht worden. Kubas Regierung hat diese Darstellungen zurückgewiesen. … weiter >

22. Dez 2011 | Mexiko | Menschenrechte

Polizeireform in Mexiko: Woher nehmen und nicht stehlen?

Mexikos Präsident entdeckt, dass die Bereitstellung einer "vertrauenswürdigen Polizei" eine "ethische, gesetzliche und verfassungsmäßige Pflicht" darstellt

Unter dem Eindruck der jüngsten Welle von Menschenrechtsverletzungen sah Präsident Felipe Calderón sich am Freitag voriger Woche veranlasst, die Gouverneure des Landes zur beschleunigten "Säuberung" der Polizei aufzurufen. Am 16. Dezember wurden 28 Polizisten der lokalen und bundesstaatlichen Ebene von föderalen Sicherheitskräften festgenommen, weil sie unter dem Verdacht stehen, am gewaltsamen Verschwindenlassen von Eva Alarcón und Marcial Bautista de Valle beteiligt gewesen zu sein. … weiter >

14. Nov 2011 | Deutschland | Nicaragua | Politik

Wann Geld die Welt regieren darf

... und wann nicht: Anmerkungen zur Berichterstattung zu den Wahlen in Nicaragua

Die Wiederwahl des nicaraguanischen Präsidenten Daniel Ortega hat seine Gegner offensichtlich hilflos gemacht. Unabhängig von der Glaubwürdigkeit des ehemaligen Revolutionärs als Linkspolitiker ist seine führende innenpolitische Rolle unbestritten. In internen Debatten zweifelten in Vorfeld des Urnengangs daher nicht einmal Vertreter des Europäischen Auswärtigen Dienstes an einem sauberen Ablauf der Wahlen. … weiter >

6. Okt 2011 | Deutschland | EU | Lateinamerika | Medien

Amerika21.de bringt den Stein ins Rollen

Exklusivbericht über Kulturstreit zwischen Venezuela und Deutschland findet in Lateinamerika und in der spanischen Presse breite Beachtung

Der Erfolg professioneller Medien misst sich in erster Linie an der Resonanz, die sie in der Presselandschaft finden. Übernahmen und Verweise auf exklusive und verlässlich recherchierte Berichte sind die Anerkennung der eigenen Arbeit. Es freut uns bei amerika21.de daher, dass jüngst mehrere unserer Berichte ein solches Feedback hatten. Es belegt, dass amerika21.de inzwischen einen guten Namen in der deutsch- und spanischsprachigen Medienlandschaft hat. … weiter >

20. Sep 2011 | Deutschland | Venezuela | Politik | Wirtschaft

Chávez ohne Gegenkandidat?

Ein FTD-Autor unterstellt Venezuelas Präsident Hugo Chávez, er wolle bei der kommenden Präsidentschaftswahl keinen Gegenkandidaten akzeptieren

Aber schön der Reihe nach: eigentlich schreibt FTD-Autor Christian Kirchner in seinem Beitrag "Makabrer Börsenboom in Caracas" über den Kursanstieg in Venezuelas Hauptstadt angesichts der Krebserkrankung von Präsident Hugo Chávez. Im ersten Absatz betont Kirchner zuvorderst, dass die Börse in Caracas ihn "mehr an ein Brettspiel" als an gewohnten Parketthandel erinnere. … weiter >

20. Aug 2011 | Chile | Lateinamerika | Medien | Politik

Die Familien der anderen

Der "Spiegel" kritisiert Verwandte in Regierungsposten in Lateinamerika. Warum aber kommt Chile nicht vor?

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel und die Internetredaktion Spiegel Online, das wissen Leser dieses Watchblogs, sind dem progressiven Lateinamerika nicht gerade zugetan. Wo Castro oder Chávez zu vermuten sind, sehen die Redaktionen so rot wie ihr Logo leuchtet. … weiter >