Blogarchiv Oktober 2007

24. Okt 2007 | Deutschland | Südamerika | Politik

Wer hat Angst vor der Bank des Südens?

Es ist die "rote Heidi"

Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul sieht durch die Gründung der Bank des Südens soziale und ökologische Standards gefährdet, die sie ausgerechnet durch internationale Finanzinstitutionen wie IWF und Weltbank gewahrt sieht. … weiter >

23. Okt 2007 | Deutschland | Venezuela | Medien

Alles Chávez oder was?

Diskussion über Amtszeitbegrenzung ist eurozentrisch und heuchlerisch.

Die Kritik am vorgeblichen Personenkult um den venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez gehört zum Muß der deutschen Mainstreampresse. Von dort ist es nur ein winzig kleiner Schritt zu behaupten, daß er einfach alles in seinem Land kontrolliere und folglich für alles verantwortlich sei. Dieses Bild hat sich bei der deutschen bürgerlichen und ehemals linken wie bürgerbewegten Presse fest eingeprägt und wird mit einer gewissen Regelmäßigkeit beschworen. … weiter >

22. Okt 2007 | Venezuela | Politik

Sinnlose Weltsicht

Sinn macht Ölförderländer für Klimawandel verantwortlich

Es gibt viele Spinner, die sich die Rettung der Welt auf die Fahnen geschrieben haben. Die Anhänger des Maharishi-Kults etwa glauben, durch reinen Willen die Schwerkraft besiegen zu können. Als "Yogi-Flieger" wollen sie positive Energien verbreiten, um die Welt zu retten. Oder der Mecklenburger Aussteiger Jürgen Wagner. … weiter >

22. Okt 2007 | Vatikan | Venezuela | Medien

Radio Vatikan – Journalistisch nicht akzeptabel

Wer im Glashaus sitzt...

Venezuela: 'Moralisch nicht akzeptabel', meldete Radio Vatikan am 22. Oktober 2007. … weiter >

17. Okt 2007 | Deutschland | Venezuela | Medien

Hymnen auf Che und einiges mehr

"Alo Presidente" über das Vermächtnis des toten Guerrilleros

"Castro und Chavez singen Hymnen auf Che" titelte WELT Online am 14. Oktober 2007. Die Internetausgabe des Springer-Blattes bezieht sich auf ein vierstündiges Gespräch, das der venezolanische Präsident Hugo Chávez mit seinem kubanischen Amtskollegen Fidel Castro in Havanna führte. … weiter >

16. Okt 2007 | Deutschland | Venezuela | Medien

Journalistisch verboten

Zur Berichterstattung über das angebliche Auftrittsverbot des Sängers Alejandro Sanz

Und wieder geht es um die Süddeutsche Zeitung (SZ). Dort wurde dieser Tage eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters aufgegriffen, der zufolge der spanische Pop-Sänger Alejandro Sanz in Caracas nicht mehr auftreten darf. Die SZ begab sich damit auf das Niveau der Oppositionspresse Venezuelas. … weiter >

12. Okt 2007 | Deutschland | Südamerika | Medien

Hirnrissige Kopfnote

Schwachsinniges in der "Welt" zur Gründung der "Bank des Südens"

Mit "Kopfnoten" wurden im DDR-Schulsystem Eigenschaften wie Mitarbeit, Fleiß, Disziplin und soziales Verhalten bewertet. Nach der Wende waren sie verpönt. Doch nun werden sie wieder vergeben, und das ausgerechnet von der konservativen Tageszeitung „Die Welt“ aus dem Hause Springer.

Am Donnerstag bekam sie in diesem Blatt der venezolanische Präsident Hugo Chávez verpasst. Ein Verfasser mit dem Kürzel „Stg“ urteilte über die Gründung der Bank des Südens: … weiter >

10. Okt 2007 | Politik

Alles nur Chávez hier?

Politisch verbrämte Berichterstattung über die Gründung der "Bank des Südens"

Geht es um Kritik aus Lateinamerika an Industriestaaten, geht es um Venezuela. Aber stimmt das? Als diese Woche in Rio de Janeiro die Gründung einer "Bank des Südens", eines regionalen Kreditinstitutes für entwicklungspolitische Vorhaben, beschlossen wurde, war in einigen deutschen Zeitung fast nur von Venezuelas Präsident Hugo Chávez zu lesen. … weiter >