8. Sep 2009 | Österreich | Venezuela | Medien

ORF: Politische Dezimalprobleme

Kundgebung in der Redaktionsstube aufgepeppt

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Immer wieder wird "den Medien" von Basisorganisationen und Unterstützern der Regierung in Venezuela vorgeworfen, die Realität in diesem südamerikanischen Land zu verfälschen. Den Beweis dafür lieferten nun noch nicht einmal die Tageszeitungen "El Nacional" oder der Fernsehkanal "Globovisión" – die beide eine radikale Position gegen die linksgerichtete Politik von Präsident Hugo Chávez einnehmen –, sondern der österreichische ORF. Als am Wochenende die venezolanische Rechte und ihre Mitläufer zu Protesten gegen die Regierung in Caracas mobilisierten, war das Echo eher gering. Der ORF half nach. Aus "tausenden" Chávez-Gegnern machte er in der Überschrift gleich "Zehntausende".

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