12. Apr 2009 | Deutschland | Medien

Sympathischer Blick

Beitrag im RBB über Berliner Venezuela-Solidaritätsgruppe "Interbrigadas"

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Zugegeben: Dieser Watchblog droht zu einem Kummerkasten zu verkommen. Fast alle vorstehenden Beiträge üben Kritik an Radio-, Print- oder TV-Beiträgen zu den progressiven Regierungen in Lateinamerika. Heute will ich ein Gegenbeispiel anführen – auch wenn es etwas zurückliegt. Vor einem Jahr schon strahlte das deutsch-polnische Jugendprogramm "Kowalski trifft Schmidt" des Rundfunks Berlin-Brandenburg einen Beitrag über die Berliner Venezuela-Solidaritätsgruppe Interbrigadas aus, die auch Mitglied unseres Soliforums sind.

Die Abiturienten und jungen Studenten aus Berlin übten den "Aufstand der Ideen", so der Moderator Max Ruppert. Dies sei das Motto der Berliner Schüler, "und die wollen die Welt wirklich verbessern". Ihr Wohlstand verpflichte sie dazu.

"Das Spannende in Südamerika ist", sagt David Wende von den Intergrigadas, "dass dort in Südamerika ein wirklicher Wandel stattfindet." Bei den Machern von "Kowalski trifft Schmidt" trifft das durchaus auf Sympathie: Die Schüler "wollen bei den Leuten das Gefühl der Solidarität wieder erwecken, das bei manch einem mit den Jahren etwas nachgelassen hat".

Tiefgründig wird es am Ende des gut fünfminütigen Beitrags: "Ich denke auch, dass Wohlstandsmenschen Solidarität lernen können", sagt der Aktivist Julian Ehret, "weil sie ja immer noch Menschen sind und nicht der Wohlstand den Menschen definiert, sondern der Mensch sich selbst."

Übrigens beweisen die Internationalen Brigadisten, dass dieses Engagement nicht nur lehrreich ist, sondern auch Spaß machen kann.

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