Fotos zu Soziales

22. Feb | Haiti | Soziales

Fotoband: "Haiti, Reise ins Königreich der Welt"

Der kubanische Fotograf Alex Castro hat bei der Buchmesse in Havanna seinen Fotoband 'Haití.Viaje al reino de este mundo' vorgestellt. Die mehr als 100 Fotos sind bei einer Reise im Juni 2011 entstanden, achtzehn Monate nach dem schweren Erdbeben. Castro sagte bei der Vorstellung, sein Buch sei auch eine Anklage "gegenüber dem Schweigen der transnationalen Medienkonzerne, die über Haiti nur nach dem Erdbeben gesprochen haben".

Die Texte des Fotobands wurden unter anderem von Fidel Castro, Eduardo Galeano und Alejo Carpentier geschrieben. Der brasilianische Befreiungstheologe Frei Betto schreibt im Vorwort: "Das Buch 'Haití. Viaje al reino de este mundo', ist der Beweis, dass die Fotografie nicht nur ein Reflex der Realität ist, sondern dass sie auch hinterfragt, infrage stellt, erhellt und in Erinnerung ruft."

18 Fotos

Die Flaggen Kubas, Venezuelas und der Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS) vor Schulgebäuden

1. Okt 2011 | Kuba | Venezuela | Politik | Soziales

Einweihung einer Schule für sahaurische Kinder

Der Präsident der Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS), Mohamed Abdelaziz, weihte am 17. September 2011 die weiterführende Schule “Escuela Secundaria Simón Bolívar” im algerischen Flüchtlingslager Smara ein. Sie war in Zusammenarbeit mit Kuba und Venezuela aufgebaut worden. Bei der feierlichen Eröffnung waren auch der Botschafter Venezuelas, Hector Michel Mujica und der Botschafter Kubas in Algerien, Eumelio Caballero Rodríguez, sowie weitere diplomatische Vertreter aus Nigeria, Südafrika und Angola anwesend.

Die “Escuela Secundaria Simón Bolívar” (Sekundarstufe, entspricht etwa dem 7.-10. Schuljahr) ermöglicht es der sahaurischen Regierung, die weiterführende Schulbildung für die Kinder in den Flüchtlingslagern zu garantieren. Im ersten Jahrgang werden 360 Kinder unterrichtet, perspektivisch sollen bis zu 800 Kinder aus vier Flüchtlingslagern aufgenommen werden. … weiter >

10 Fotos

Die Sozialistische Produktionseinheit Fabricio Ojeda

23. Sep 2011 | Venezuela | Soziales | Wirtschaft

Sozialistischer Betrieb: Mehr als Forellenzucht

Die Sozialistische Produktionseinheit Fabricio Ojeda im Bundesstaat Merida verbindet Landwirtschaft mit Tourismus, Gemeindeentwicklung und Ausbildung. Die lokale  Forellenzuchtanlage umfasst Foren und Workshops, einen Kinderpark, einen kleinen Teich, wo Besucher Forellen angeln können, ein Museum und ein Restaurant, das Forellengerichte anbietet.

Auf Initiativen der Gemeinde- und kommunalen Räte wurde die Forellenzucht durch die Regierung 2009 enteignet. Das Landwirtschaftsministerium entsandte Fachleute und renovierte und modernisierte die Anlage.

Der frühere Besitzer berechnete Touristen sehr hohe Preise für den Zugang zum Park und für das Angeln und Forellen essen. Viele der Forellen waren krank.

Heute wird die Anlage von Forellenkooperativen betrieben, die sehr eng mit den kommunalen Räten der Gegend, wie auch mit den Schulen und dem Landwirtschaftsministerium zusammen arbeiten. … weiter >

7 Fotos

Bilder der kleinen Patienten schmücken die Aufenthaltsräume

18. Aug 2011 | Venezuela | Soziales

Kinderkardiologisches Krankenhaus in Caracas

Vor fünf Jahren wurde in der venezolanischen Hauptstadt Caracas das kinderkardiologische Krankenhaus "Dr. Gilberto Rodríguez Ochoa" gegründet. Amerika21.de zeigt hier eine Serie von Bildern, die unmittelbar nach der Einweihung der in Lateinamerika einzigartigen Klinik gemacht wurden.

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Eine Frau sitzt zusammengekauert vor einer Mauer. Hinter ihr steht auf französisch "Solidarität" geschrieben.

Ein

5. Feb 2011 | Haiti | Soziales

Haiti zwischen der Agression und der Invasion

Haiti ist das ärmste Land Amerikas. Angegriffen aus verschiedenen Richtungen lebt es den Alltag zwischen der Misere und ihren Konsequenzen. Die größte Agression ist die militärische Besatzung, die durch die UNO mit dem Namen "Stabilisierungsmission für Haiti" (Minustah) gerechtfertigt wird. Sie befindet sich seit Juni 2004 im Land und ist dabei, die Truppen aus verschiedenen Teilen der Erde aufzustocken. Mit Kriegswaffen, die der Bevölkerung keine Form des Protests erlauben.

Dies sollte uns zum Nachdenken anregen, zur Debatte und zur Aktion für dieses Volk. Warum muss ein so armes Land mit einer solchen militärischen Besatzung leben? Wofür? Wo es doch ein Volk ist, das medizinische Versorgung benötigt, und Wiederaufbau der Folgen die das Erdbeben im Januar 2010 hinterlassen hat. Wo der Schutt sich noch immer der Hauptstadt Port-au-Prince und der Gebiete ermächtigt, in denen das Erdbeben wütete. … weiter >

14 Fotos