17. Sep 2012 | Honduras | Kultur | Politik | Soziale Bewegungen

Demonstration der Demokratiebewegung zum Unabhängigkeitstag in Honduras

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Tegucigalpa. Mehrere tausend Menschen haben am Samstag in Honduras an der Demonstration der Demokratiebewegung zum Unabhängigkeitstag teilgenommen. Dem Aufruf des Bündnisses FNRP (Nationale Front des Volkswiderstandes) folgte ein breites gesellschaftliches Spektrum. So beteiligten sich unter anderem LGBT-Aktivisten (Lesbian, Gay, Bisexual und Trans), Kleinbauern, Gewerkschaften, Lehrer, Studenten, Künstler und mehrere Schulkapellen an dem dreistündigen Marsch ins Stadtzentrum.

Insgesamt war der Demonstrationszug sehr stark von Anhängern der Partei Libre und den bevorstehenden parteiinternen Kandidatenwahlen geprägt. Die Demonstration lief den Boulevard Morazan entlang und endete mit einer Abschlusskundgebung auf dem Zentralen Platz der Hauptstadt. Die Aktion der FNRP verlief parallel zu den offiziellen Feierlichkeiten der honduranischen Regierung.

Eine der vielen Kapellen welche die Demonstration musikalisch begleiteten.
Die zunehmende Militarisierung des Landes und die Menschenrechtslage in der Krisenregion Bajo Aguán waren Themen auf der Demons
Pappsärge als Symbol für die ermordeten Kleinbauern in Bajo Aguán
Demonstrationszug auf dem Boulevard Morazan
LGBT-Aktivistinnen forderten ein Ende der Hassmorde an Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen
Transparent des Espacio Refundacional, der Strömung innerhalb der FNRP die für den außerparlamentarischen Kampf eintritt.
Tanzende LGBT-Aktivistinnen auf der Demonstration
Fahnen der LGBT-Gemeinschaft
Auch die vorherrschende Straflosigkeit in Honduras wurde auf der Demonstration thematisiert.
Künstler beteiligten sich an der Demonstration und sorgten für Unterhaltung
Motorradfahrer im Widerstand
Eine dicht gedrängte Menschenmenge umgab die Libre-Präsidentschaftskandidatin Xiomara Castro und ihren Ehemann, den gestürtzt
Xiomara Castro und Manuel Zelaya
Lehrer kritisierten die Privatisierung der Bildung.
Transparent der MRP, einer der parteiinternen Strömungen in Libre
Die Kleinbauernorganisation MUCA forderte ein Ende des Blutvergießens in Bajo Aguán
Eine MUCA-Aktivistin machte auf die Menschenrechtsverletzungen gegen Kleinbauern in Honduras aufmerksam.

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