26. Aug 2010 | Kolumbien | Politik

Botschafter in Italien entlassen

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Bogotá. Der kolumbianische Generalstaatsanwalt entließ am Dienstag den aktuellen Botschafter des südamerikanischen Landes in Italien, Sabas Prellet. Dem jetzigen Botschafter und ehemaligen Minister für Inneres und Justiz wird vorgeworfen im Jahr 2004 Abgeordneten "Angebote gemacht" zu haben, um eine parlamentarische Mehrheit für die Wiederwahlmöglichkeit von Präsident Álvaro Uribe zu gewährleisten.

Sabas Pretelt bestreitet die Vorwürfe, denen zufolge er einen "illegitimen Einfluss" auf gewählte Repräsentanten ausgeübt haben soll. In dem Verfahren wird außerdem gegen einen ehemaligen stellvertretenden Innenminister im Kabinett Uribe sowie gegen Abgeordnete ermittelt. Im Jahr 2005 ermöglichte eine Verfassungsänderung durch das Parlament in Kolumbien, dass der Präsident Uribe auch nach einer ersten Amtszeit wiedergewählt werden konnte.

(mdan/aporrea)

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