28. Aug 2010 | Venezuela | Medien

Chávez dementiert Krebserkrankung

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Caracas. Venezuelas Präsident Hugo Chávez dementierte am Donnerstag Presseberichte, dass er an einer Krebserkrankung leide. Entsprechende Berichte seien absolut falsch, so der Präsident in einer Rede vor venezolanischen und kubanischen Medizinern. "Jetzt erfinden sie , dass ich Krebs hätte und sterben würde. Das ist das, was sie sich wünschen." erklärte Chávez mit Blick auf die Opposition und die bürgerliche Presse.

Die venezolanische Tageszeitung La Razón hatte zuvor berichtet, der Staatschef leide an einer Krebserkrankung in den Nasennebenhöhlen. Dies ginge angeblich aus einem persönlichen medizinischen Befund hervor, den die Zeitung zitierte. Vor wenigen Wochen hatte eine Krebsbehandlung des paraguayischen Präsidenten Fernando Lugo für politische Unruhe in Lateinamerika gesorgt. Lugo unterzieht sich wegen eines Lymphdrüsenkrebses zur Zeit einer Chemotherapie. In dieser Situation waren Befürchtungen laut geworden, die rechte Parlamentsmehrheit in Paraguay könne die Situation nutzen, um Fernando Lugo des Amtes zu entheben.

(mdan/tsur)

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