20. Dez 2010 | Ecuador | Palästina | Politik

Abbas: Ecuador folgt Bolivien in der Anerkennung Palästinas

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London/Quito. In einem Gespräch mit der arabischsprachigen Londoner Publikation Al-Sharq al-Awsat (Mittlerer Osten) erklärte Palästinas Präsident Mahmoud Abbas, dass er eine Anerkennung Palästinas durch Ecuador in den Grenzen von 1967 erwarte. Es wäre dann der achte lateinamerikanische Staat - nach Argentinien, Bolivien, Brasilien, Costa Rica, Kuba, Nicaragua, Uruguay und Venezuela - der diese staatliche Anerkennung ausspricht.
Abbas begrüßte in dem Gespräch die Anerkennung Palästinas durch Boliviens Präsident Evo Morales, die dieser auf einem Gipfel südamerikanischer Führer in Brasilien am Freitag erklärte. Abbas erwarte weitere Anerkennungserklärungen durch lateinamerikanische und asiatische Staaten. Danach bestätigte er die beabsichtigte Anerkennung Palästinas durch Ecuador.
"Wir wollen in dieser Zeit die europäischen Staaten nicht unter Druck setzen", sagte Abbas, "aber ich bewundere Norwegen für die Änderung des Status seiner diplomatischen Palästinadelegation in den einer Botschaft."

(a21/PNN)

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