19. Mär 2011 | Brasilien | USA | Politik | Soziale Bewegungen

Rio: Demoveranstalter verurteilen Molotow-Cocktail

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Rio de Janeiro. Soziale Bewegungen haben in einer heute veröffentlichen Erklärung die beiden Molotow-Cocktails, die am Freitagabend (Ortszeit) auf der Anti-Obama-Demonstration in Rio de Janeiro auf das Gebäude der US-Botschaft geworfen wurden, scharf verurteilt.

"Wir, die Organisationen, die zu den Protesten am Tag des anti-imperialistischen Kampfes am Sonntag, dem 20. März 2011, aufrufen, verurteilen die Gewalttat der agents provocateurs, die die Demonstration vor dem amerikanischen Konsulat infiltriert hatten. Die Organisationen, die zu der Demonstration aufgerufen haben, kennen die Personen nicht, die diese Gewalttat, Molotow-Cocktails zu werfen, verübt haben", heißt es in der Erklärung.

Man betone, dass die Verantwortlichen nicht Teil der Organisationen des Bündnisses seien. Zugleich verurteilten die Verfasser die "autoritäre und repressive Polizeiaktion". Die Polizei habe brasilianische Bürger verhaftet, die friedlich für ihre Meinung protestierten. "Ungerechte Verhaftungen bedeuten, dass Unschuldige für die Gewalt der agents provocateurs bezahlen", heißt es in dem Kommuniqué.

(crus/APN)

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