31. Mär 2011 | Kuba | USA | Politik

Ex-Präsident Carter fordert Ende der US-Blockade gegen Kuba

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Havanna. Der ehemalige US-Präsident James Carter hat während eines Besuches in Kuba ein Ende der US-Blockade gegen den sozialistischen Inselstaat gefordert. Auch solle der aktuelle Präsident Barack Obama Kuba von der Liste derjenigen Staaten streichen, die nach Auffassung Washingtons den Terrorismus unterstützen, sagte Carter nach Angaben der guatemaltekischen Tageszeitung Prensa Libre.

Carter war gemeinsam mit seiner Ehefrau Rosalynn drei Tage in Havanna zu Gast. Dabei kam er sowohl mit dem amtierenden Staats- und Regierungschef Raúl Castro wie auch mit dem kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro zusammen. Dieser hob Carters Rolle in der US-amerikanischen Außenpolitik in einem Essay positiv hervor. Schon während seiner Präsidentschaft (1977-1981) habe der Politiker der Demokratischen Partei "alles getan, um die internationalen Spannungen abzubauen", so Fidel Castro. Zu diesen Bemühungen gehörte auch die Eröffnung einer Ständigen Vertretung der USA in Havanna.

Am dritten Tag seines Aufenthaltes kam Carter auch mit Gegnern der sozialistischen Regierung zusammen. Gespräche führte er nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur EFE mit der Aktivistin Yoani Sanchez und den Regierungskritikern Osvaldo Payá und Elizardo Sánchez.

(ckli/cubadebate)

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