14. Mai 2011 | Honduras | Politik

Demokratiebewegung: Zelaya kehrt bald nach Honduras zurück

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Tegucigalpa. Führende Köpfe der Demokratiebewegung in Honduras gehen von einer baldigen Rückkehr des Mitte 2009 gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya in das mittelamerikanische Land aus. Der Gewerkschafter Juan Barahona, Mitglied im Führungsgremium des Demokratiebündnisses FNRP, sagte in einem Radiointerview, dass zwar noch kein Datum für die Wiedereinreise des letzten demokratisch gewählten Präsidenten von Honduras feststehe. Zugleich plane man jedoch, dass der liberale Politiker vor der kommenden Sitzung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) am 5. Juni aus dem Exil zurückkehre, berichtete die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina unlängst unter Berufung auf die Aussagen Barahonas.

Zelaya war Ende Juni 2009 von rechtsgerichteten Politikern, Unternehmern und Militärs gestürzt worden. Ein großer Teil der lateinamerikanischen Staaten erkennt die seither unter wechselnder Führung herrschende De-facto-Regierung nicht an. Zudem war Honduras aus der OAS ausgeschlossen worden. Die Rückkehr Zelayas ist eine der Bedingungen für die Wiederaufnahme des mittelamerikanischen Landes in die Regionalorganisation.

(a21/PL)

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