24. Jul 2011 | Venezuela | Politik

Chávez wieder in Venezuela

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Caracas. Venezuelas Präsident Hugo Chávez ist nach einer Woche auf Kuba am Samstagabend (Ortszeit) wieder in sein Heimatland zurückgekehrt. Auf der Insel hatte sich der krebskranke Staatschef einer ersten Chemotherapie unterzogen. Bei seinem vorletzten Aufenthalt auf der Insel im Juni war ihm ein Tumor im Beckenbereich diagnostiziert und umgehend entfernt worden.

Chávez wurde auf dem Flughafen der Hauptstadt Caracas von seinem Kabinett um Vizepräsident Elías Jaua empfangen. Der Präsident gab an, seine erste Chemotherapie erfolgreich abgeschlossen zu haben. Er bereite sich nun auf die zweite Phase "dieser Schlacht" vor. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Krebstherapie erfolgreich sein wird. Der 56-Jährige bezeichnete sein Krebsleiden als eine "schwere Krankheit", die er "mit Hilfe Gottes, der Medizin und unserem Willen" besiegen werde. Er betonte aber auch, dass die Ärzte auf Kuba in seinem Körper keine bösartigen Tumorzellen mehr feststellen konnten, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur AVN.

Einige Tage nach seiner kurzzeitigen Rückkehr zu den Feierlichkeiten zum 200. Unabhängigkeitstag am 5. Juli hatte sich Chávez wieder zur Krebstherapie nach Havanna begeben. Erstmalig übergab er deshalb für diese Zeit einige Funktionen an seinen Vertreter Elías Jaua und Finanzminister Jorge Giordani.

(mgra/tsur/AVN)

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