3. Sep 2011 | Chile | Politik

Beerdigung von Allende wegen Unfalls von Luftwaffe verschoben

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Santiago de Chile. In Chile ist die erneute Beerdigung der Überreste des ehemaligen Präsidenten Salvador Allende (1979-1973) verschoben worden, nachdem ein Flugzeug der Luftwaffe abgestürzt ist. Bei dem Unfall auf dem Archipel Juan Fernández kamen nach Presseberichten 21 Menschen ums Leben. Die Allende-Stiftung, von der die erneuten Trauerfeierlichkeiten am morgigen Sonntag ausgerichtet werden sollten, gab daraufhin die Absage des Termins bekannt, ohne ein neues Datum zu nennen.

Die Überreste von Salvador Allende waren nach einer Umbettung Anfang der 1990er Jahre im Mai dieses Jahres erneut exhumiert und untersucht worden. Ziel war es, die Todesursache während des Putsches herauszufinden, um zu bestimmen, ob der Politiker seinen Freitod gewählt hat oder ermordet wurde. Eine internationale Expertenkommission bestätigte die These des Freitods, die Debatten um die historische Wahrheit dauern in Chile dennoch an.

Am Sonntag soll die Zeremonie zunächst durch eine öffentliche Veranstaltung auf dem Platz des Friedens auf dem Hauptfriedhof von Santiago de Chile eingeleitet werden. Die Beerdigung selbst soll im Kreis der Familie Allende und ihrer Freunde stattfinden, berichtete die Radiostation biobiochile.cl.

(a21/radio.uchile.cl)

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