27. Sep 2011 | Venezuela | Politik

Chávez versichert guten Gesundheitszustand

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Caracas. Venezuelas krebskranker Präsident Hugo Chávez hat am vergangenen Sonntag (Ortszeit) erneut betont, dass er sich "zufriedenstellend" von seinem vierten Chemotherapie-Zyklus erhole. Er war am vergangenen Donnerstag von der Behandlung auf Kuba zurückgekehrt. Die Chemotherapie habe keine negativen Auswirkungen auf seine Organe gehabt, versicherte der Staatschef. Alle medizinischen Werte seien weiterhin positiv. Zwar habe er zwischenzeitlich eine Halsentzündung mit Fieber gehabt, doch seine Abwehrkräfte würden sich gut erholen.

Der 57-Jährige tritt damit Gerüchten entgegen, sein Zustand sei weitaus kritischer als er zugeben wolle. Dies behauptet der ehemalige Botschafter der USA bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Roger Noriega, in der spanischen Tageszeitung El País. Chávez sei in einem sehr kritischen Zustand und "wir sollten uns auf eine Welt ohne Hugo Chávez vorbereiten", so Noriega. Laut seinen nicht näher benannten Quellen habe Chávez nur eine 50-prozentige Überlebenschance, die nächsten 18 Monate zu überstehen. Der zweite Chemotherapie-Zyklus habe wegen schlechten Blutwerten in Wahrheit sogar gar nicht stattgefunden, behauptet der ehemalige OAS-Botschafter. Chávez beharrt unterdessen darauf, dass seine Blutwerte "sich gut entwickeln".

(mgra/tsur/elpais)

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