5. Okt 2011 | Brasilien | EU | Politik | Wirtschaft

Eurokrise: Brasilien sichert der EU Unterstützung zu

DruckversionEinem Freund senden

Brüssel. Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat zum Ende des inzwischen fünften bilateralen Gipfeltreffens mit der Europäischen Union die Hilfe ihres Landes bei der Überwindung der Wirtschafts- und Finanzkrise im Euroraum zugesagt. Dieser Beistand ziele jedoch mehr auf die politische Ebene ab als auf finanzielle Hilfen, beeilte sich die Staatschefin hinzuzufügen.

Die Führung der EU, Vertreter der Mitgliedsstaaten und brasilianische Delegierte um Rousseff waren in Brüssel zu mehrtägigen Konsultationen zusammengekommen. Die Präsidentin nahm an dem Treffen unter anderem in Begleitung mehrerer Minister teil. Auf EU-Seite waren EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy und der EU-Kommissionschef José Manuel Barroso vertreten.

Brasilien werde als wirtschaftlicher Schwellenstaat seine internationale Verantwortung wahrnehmen, sagte Rousseff bei einem Pressestatement am Ende des Gipfeltreffens. "Ich denke, dies stimmt mit der Position der wirtschaftlich aufstrebenden Staaten überein", so Rousseff auf ihrem Schlussstatement. Brasilien werde die EU auf dem Anfang November stattfindenden G-20-Gipfel in der Position unterstützen, stärkere Kontrollen der Finanzmärkte zu etablieren.

(hneu/tsur)

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Abonnieren Sie unseren täglichen oder wöchtenlichen E-Mail-Newsletter » jetzt eintragen

Ähnliche Inhalte: Diplomatie + Dilma Rousseff + Krise

23. Mai | Deutschland | EU | Venezuela | Politik

Deutschland will Venezuelas Opposition aufbauen

Aus dem Beitrag von Russia Today

Berliner Diplomaten plädieren für eine aktive und offene Unterstützung der venezolanischen Rechten

Der russische Auslandssender Russia Today hat - neben vielen anderen Medien auf internationaler Ebene - die Meldung von amerika21.de von 14. Mai aufgegriffen. … weiter >

Costa Ricas Präsidentin mit Protesten empfangen

Haftbefehl überschattet Staatsbesuch: Seeaktivist Paul Watson

Umweltschützer demonstrieren in Berlin gegen Strafverfolgung von Seeaktivist Paul Watson. Behörden in San José hatten Haftbefehl erlassen

Berlin/San José, Costa Rica. Bei ihrem Besuch am heutigen Mittwoch in Berlin muss die costaricanische Präsidentin Laura Chinchilla mit Protesten von Umweltschützern rechnen. … weiter >

21. Mai | Argentinien | Europa | Wirtschaft

Argentiniens Vizepräsident kritisiert europäische Austeritätspolitik

Argentiniens Vizepräsident Amado Boudou

Buenos Aires. Argentiniens Vizepräsident Amado Boudou hat sich gegenüber der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zur Überwindung der Schuldenkrise in der Eurozone geäußert. Badou kritisierte, dass die Austeritätspolitik das Wachstum hemme, die Steuereinnahmen sinken lasse und dadurch letztlich zu einem höheren Schuldenstand gemessen am Bruttoinlandsprodukt führe. … weiter >