17. Okt 2011 | Venezuela | Politik

Hugo Chávez zum Gesundheitscheck auf Kuba

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Caracas. Venezuelas Präsident Hugo Chávez lässt sich nach seiner Krebserkrankung erneut von kubanischen Experten untersuchen. Am Sonntagabend (Ortszeit) reiste der Staatschef deshalb auf die Karibikinsel. Im Juni war ihm auf Kuba ein Krebstumor diagnostiziert und entfernt worden. Einen Großteil der anschließenden Chemotherapie absolvierte er ebenfalls in dem verbündeten sozialistischen Staat.

Der Präsident von Venezuela möchte sich laut eigenen Angaben nun noch einmal gründlich untersuchen lassen, da der Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr ansteht. Chávez kandidiert für eine weitere Amtszeit und möchte nun offenbar kein gesundheitliches Risiko mehr eingehen.

Zwar sei seine Gesundheit im Juni in einem "kritischen Zustand" gewesen, sagte Chávez bei einer öffentlichen Kabinettssitzung am Samstag, doch nun sei er weiter auf dem Weg der Besserung. Der 57-Jährige äußerte die Hoffnung, bald wieder mit vollem Einsatz seiner Arbeit nachgehen zu können. Bisher habe er sich zugunsten der Erholung geschont.

Auf dem Programm der kubanischen Mediziner steht auch ein erneuter Check auf bösartige Krebszellen. Alle bisherigen Tests haben keine diesbezüglichen Hinweise geliefert. Seine letzte Chemotherapie hatte Chávez vor knapp einem Monat erhalten. Mitte der Woche will er wieder zurück in Venezuela sein.

(mgra/AVN/tsur)

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