22. Nov 2011 | Ecuador | Politik | Soziale Bewegungen | Umwelt

Ecuadorianer spenden 2,87 Millionen Dollar für Yasuní

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Quito. Das Festival Yasunízate ("Yasunisiere dich") am Sonntag brachte 2,87 Millionen Dollar ein. Dies berichtete die Sonderbotschafterin des Yasuní-ITT-Projektes, Ivonne Baki, nach dem Ende der landesweiten Veranstaltung. Das Geld ist für den UN-Treuhandfonds und damit für das Klimaschutzprojekt bestimmt. "Ich bin stolz darauf, dass sich jede Provinz und unsere Bürger beteiligt und einen Beitrag geleistet haben", sagte Außenminister Ricardo Patiño.

Präsident Rafael Correa erläuterte seine Position während des Festivals in einer Rede. Sein Land könne nicht mit dem Wohl der Menschen spielen. Es sei notwendig, dass die internationale Gemeinschaft eine Mitverantwortung übernehme. Die Menschen seines Landes hätten dies verstanden. Das Projekt "ändert die Logik der Ökonomie, nicht nur Waren zu produzieren, sondern den Wert zu kompensieren." Sein Land werde einen Dienst an der Umwelt exportieren. "Das ist ein Durchbruch im ökologischen Denken", sagte Correa. Gemeinsam mit seinem Außenminister sang der Präsident schließlich noch ein Lied des spanischen Liedermachers Joaquín Sabina.

Ziel der Yasuní-Initiative ist es, bis Ende des Jahres 100 Millionen Dollar in einem UN-Treuhandfonds zu sammeln. Dies wäre der erste Teil von Kompensationen für das Öl im Yasuní-Nationalpark, dass dann in der Erde bleiben soll. Sollte das Geld nicht zusammen kommen, hat die Regierung angekündigt, das Öl möglichst umweltschonend zu fördern.

(hbut/mmrree/andes)

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