4. Dez 2011 | Amerikas | Uruguay | Politik

Proteste während Celac-Gipfel laufen ins Leere

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Caracas. Rechtsgerichtete Oppositionsgruppen in Venezuela haben versucht, den Gründungsgipfel der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Celac) in Caracas medial zu nutzen. Die Proteste wurden von den Behörden des Gastgeberstaates jedoch weitgehend unterbunden.

So entfernte die Nationale Bolivarianische Polizei Venezuelas (BNBV) mehrere Transparente von Brücken und Hauptstraßen der venezolanischen Hauptstadt. Die politische Propaganda war von Aktivisten der rechtspopulistischen Partei Primero Justicia (Zuerst Gerechtigkeit), Movimiento 13 (Bewegung 13) und Voluntad Popular (Volkswille) angebracht worden und wies auf soziale Missstände und Sicherheitsprobleme hin.

Während der Celac-Gipfel in Lateinamerika und in der internationalen Presse große Beachtung fand, versuchten regierungskritische Medien indes Skandale zu schaffen. So berichteten regierungskritische Medien in Uruguay über einen vermeintlichen Eklat durch den Präsidenten des Landes. Dieser war in einer venezolanischen Uniformjacke fotografiert worden – und hatte seine politischen Gegner damit erfolgreich aus der Reserve gelockt. Kritiker des uruguayischen Präsidenten warfen ihm "Beleidigung der nationalen Streitkräfte" seines Landes vor.

Die wechselnde Präsidentschaft der Celac wurde auf dem Gipfel indes von Chiles Präsident Sebastián Piñera übernommen. In diesem südamerikanischen Land wird das kommende Celac-Treffen 2012 stattfinden. Der Celac-Gipfel 2013 wird von Kuba ausgerichtet.

(ckli/tsur)

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