12. Dez 2011 | Chile | Umwelt

Erneute Proteste gegen Staudammprojekt HidroAysén

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Chile. In Coyhaique, der Hauptstadt der Region Aysén, demonstrierten am vergangenen Samstag nach langer Protestpause wieder hunderte Menschen gegen das Staudamm-Projekt Hidroaysén. Anlass für das Wiederaufflammen der Proteste ist die öffentliche Bekanntmachung der Transmissionsstrecke, über die die Energie aus den Staudämmen in der Region in Südchile nach Zentralchile geleitet werden soll. Diese soll durch neun Regionen und etwa fünfzig Kommunen verlaufen und dabei zehn Naturschutzgebiete durchschneiden.

Im Oktober hatte das Berufungsgericht in Puerto Montt die Klagen von Umweltorganisationen, regionalen Abgeordneten und Bürgermeistern wegen Unregelmäßigkeiten im Bewilligungsprozess des Projekts abgewiesen, welches bis dahin auf Eis gelegen hatte. Umweltorganisationen und Gewerkschaften mobilisieren nach dem Auftakt am Samstag nun für die nächsten Wochen zu weiteren Protesten. Am kommenden Freitag wird im Obersten Gerichtshof in Santiago de Chile eine Anhörung zu den Klagen stattfinden.

(ksch/tsur/radio.uchile.cl)

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