17. Dez 2011 | Peru | Politik | Soziale Bewegungen

Ausnahmezustand in Peru aufgehoben

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Lima. Der Ausnahmezustand in der nordperuanischen Region Cajamarca ist aufgehoben. Ziel der Regierung sind nach Medienberichten Verhandlungen mit den Streikenden der Region, die sich gegen das Tagebauprojekt Conga wenden. Am Montag wird der neue Premierminister Oscar Valdés in der Region erwartet. Er will mit offiziellen Vertretern der Region, Bürgermeistern aber auch mit Aktivisten der sozialen Bewegungen aus Stadt und Land sprechen. Dabei soll über das Projekt Conga, aber auch über alternative Möglichkeiten der Entwicklung für die Menschen vor Ort verhandelt werden.

Im umstrittenen Tagebauprojekt Conga soll Gold abgebaut werden. Die Menschen vor Ort befürchten Schäden für den natürlichen Wasserkreislauf. Dies hatte zu den Protesten geführt, nach denen das Projekt vorläufig gestoppt wurde. Als die Proteste trotz des Stopps fortgesetzt wurde, hatte Präsident Ollanta Humala vor knapp zwei Wochen den Ausnahmezustand erklärt. Er galt für die Provinzen Cajamarca, Celendín, Hualgayoc und Contumaza.

(hbut/tsur)

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