2. Jan 2012 | Kolumbien | Politik

Kolumbien: Linker wird Bürgermeister von Bogotá

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Bogotá. Der linksgerichtete Politiker Gustavo Petro hat am heutigen Montag das Bürgermeisteramt der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá übernommen. In seiner Antrittsrede kündigte Petro eine verstärkte Orientierung auf sozialpolitische Projekte an. Zudem will Petro die generell hohe Gewalt auf Bogotás Straßen eindämmen, indem das Führen von Waffen außerhalb der Privaträume verboten wird.

Bei seiner Antrittsrede auf dem zentralen Bolívar-Platz kündigte Petro auch ein Wasserprogramm für die Armenstadtteile an. Die Bewohner dieser Gebiete sollten pro Monat eine Mindestmenge von sechs Kubikmeter Wasser garantiert bekommen, sagte der neue Bürgermeister der Hauptstadt, der sich auch gegen die vollständige Privatisierung der Trinkwasserversorgung aussprach.

Der sozialdemokratisch orientierte Politiker gehörte mehrere Jahre der Linkspartei Polo Democrático Alternativo an. Petro kehre dieser Gruppierung jedoch wegen Differenzen mit dem linken Flügel um die Kommunistische Partei und die Gruppe MOIR den Rücken und trat als unabhängiger Kandidat an.

(ckli/pl)

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