Brasília. Lebensmittel sind 2011 in Brasilien um gut sieben Prozent teurer geworden. Damit ist der Anstieg für einen Durchschnittshaushalt etwas geringer ausgefallen als im Vorjahr. 2010 waren die Preise für Nahrungsmittel noch um etwas mehr als zehn Prozent gestiegen. Die Zahlen gehen aus den neuesten Berechnungen des brasilianischen Instituts für Geographie und Statistik (IBGE) hervor, die in der vergangenen Woche veröffentlicht wurden.
Dabei mussten diejenigen, die auswärts Essen, 2011 gut zehn Prozent mehr zahlen, was leicht über dem Vorjahreswert liegt. Wer sein Essen selbst zubereitet, musste hingegen nur mit Preissteigerungen von 5,4 Prozent rechnen, im Vorjahr waren es noch 10,7 Prozent. Laut IBGE-Angaben gab der brasilianische Durchschnittshaushalt 23,5 Prozent des verfügbaren Einkommens für Lebensmittel aus.
Laut neuesten Zahlen der Stiftung Getúlio Vargas (FGV), über die das Portal ig berichtet, geben die ärmsten Haushalte in Brasilien allerdings 40 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Die Inflation in Brasilien lag im Jahr 2011 nach neuesten Berechnungen der Zentralbank bei 6,5 Prozent.


