24. Jan 2012 | Peru | Spanien | Politik | Wirtschaft

Erste Europareise von Perus Präsident Ollanta Humala

DruckversionEinem Freund senden

Lima. Perus Präsident Ollanta Humala reist in dieser Woche zum ersten Mal in offizieller Funktion nach Europa. Zunächst wird er in Spanien unter anderem den neuen, konservativen Premierminister Mariano Rajoy treffen. Am Ende der Woche wird das Staatsoberhaupt dann am Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos teilnehmen.

Dort werde Peru als aufstrebendes Land auftreten, das die ökonomische Krise überwunden hat und verschiedene Investitionsprojekte vorstellen. Dies kündigte Marisol Espinoza gegenüber TV Perú an. Die erste Vizepräsidentin des südamerikanischen Landes sagte, dass ihr Land nicht länger als veramte Nation zu internationalen Treffen reise, um dort für Kredite oder finanzielle Hilfe zu werben. Vielmehr gehe es darum, für Investionen zu werben.

Der Präsident selbst stellte im Vorfeld seiner Reise gegenüber der spanischen Tageszeitung El País heraus, dass die Investitionen in seinem Land sicher seien. Peru sei ein attraktives Land für Investoren, das in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von 5,5 Prozent erwarte. Die Wirtschaftspolitik seines Landes stellte er dabei in den Zusammenhang mit der Sozialpolitik: "Wir haben eindeutige Ziele: Wir wollen die chronische Mangelernährung beseitigen und die Kindersterblichkeit verringern." Zudem gehe es darum, mehr und mehr Haushalten die basisversorgung von Strom, Wasser, Abwasser und Technologie zu ermöglichen.

Spanien ist für Peru nach Feststellung Humalas der wichtigste europäische Partner. Neben Konzernen wie Telefonica und Repsol unterhielten auch viele mittlere und kleinere Unternehmen Wirtschaftsbeziehungen mit dem Andenstaat.

Die erste Europareise Humalas beginnt am heutigen Dienstag soll sechs Tage dauern.

(hbut/andina/andina)

Sie wollen auf dem Laufenden bleiben? Abonnieren Sie unseren täglichen oder wöchtenlichen E-Mail-Newsletter » jetzt eintragen

Ähnliche Inhalte: Ollanta Humala

19. Mai | Peru | Menschenrechte | Politik

Soziale Kämpfe: Kritik an Perus Konfliktmanagement

Links David Lovatón, rechts Ernesto de la Jara

Menschenrechtler gegenüber amerika21.de: Präsident Ollanta Humala zeigt bisher eine überwiegend repressive Haltung gegen soziale Organisationen

Köln. Menschenrechtsaktivisten in Peru drängen auf mehr internationalen Druck, damit die Staatsführung von Präsident Ollanta Humala ihre Haltung gegenüber regierungsunabhängigen Ak … weiter >

13. Feb | Peru | Militär | Politik

Anführer des Leuchtenden Pfads in Peru festgenommen

Humala am Krankenbett des verhafteten Anführers des "Leuchtenden Pfads"

Tocache, Peru. Der Anführer der maoistischen Guerillaorganisation Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad) "Camarada Artemio" ist verhaftet worden. … weiter >

6. Jan | Peru | Venezuela | Politik | Wirtschaft

Perus Präsident Humala zu Staatsbesuch in Venezuela

Ollanta Humala mit Ehefrau Nadine Heredia (li.) und Amtskollegen Hugo Chávez (re

Lima/Caracas. Perus Präsident Ollanta Humala wird am morgigen Samstag in der venezolanischen Hauptstadt Caracas zu seinem ersten Besuch seit Amtsantritt erwartet. Nach Auskunft des staatlichen venezolanischen Fernsehsenders VTV stehen bei den bilateralen Beratungen die wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Kooperation im Erdölgeschäft im Mittelpunkt. … weiter >