30. Jan 2012 | Deutschland | Ecuador | Politik | Umwelt

Verband Naturfreunde begrüßt deutschen Beitrag für Yasuní

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Berlin/Quito. Die Umweltschutzorganisation Naturfreunde Deutschlands hat die angekündigte Bereitstellung von 34,5 Millionen Euro für die Rettung des ecuadorianischen Yasuní-Nationalparks begrüßt. "Der Widerstand der letzten Monate hat sich gelohnt", so Uwe Hiksch, Mitglied im Bundesvorstand. Mit dem finanziellen Angebot der Bundesregierung an die ecuadorianische Regierung, 34,5 Millionen Euro für die Rettung des Yasuní-Nationalparks bereitzustellen, sei ein wichtiger Teilerfolg für die Erhaltung dieses einmaligen Naturerbes erreicht. Dennoch bleiben die Naturfreunde Deutschlands bei ihrer Forderung, dass die Bundesregierung auch die Yasuní-ITT-Initiative der ecuadorianischen Regierung unterstützen soll, so Hiksch weiter. Diese Initiative zielt darauf ab, ein riesiges Erdölvorkommen nicht auszubeuten, sondern stattdessen die darüber liegenden einmaligen Naturschätze des Regenwaldes zu erhalten.

"Hunderte Millionen Menschen sind von den Auswirkungen des Klimawandels massiv betroffen, besonders in den armen Regionen auf der Welt", heißt es zur Begründung in einer Erklärung der deutschen Naturschutzorganisation. Die Länder des globalen Südens hätten den Klimawandel zwar nicht selbst verursacht, müssten aber die Auswirkungen tragen. Indes hätten die Industriestaaten des Nordens in den letzten Jahrzehnten ihren Wohlstand durch die Zerstörung der Lebensgrundlagen für Millionen von Menschen ermöglicht. "Deshalb müssen jetzt endlich auch die großen Industriestaaten als die Verursacher des Klimawandels einen angemessenen Beitrag für die Erhaltung der Umwelt leisten", heißt es in der Erklärung.

(a21/naturfreunde)

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