15. Feb 2012 | Peru | Politik

Peru klagt Anführer des Leuchtenden Pfads wegen Drogenhandels an

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Lima. Der inhaftierte Anführer der maositischen Guerillaorganisation Leuchtender Pfad (Sendero Luminoso), Camarada Artemio, wird wegen Terrorismus und Drogenhandels angeklagt. Hierfür gebe es genügend Beweise, sagte der für die Abwehr des Terrorismus zuständige Staatsanwalt Julio Galindo. Artemio, der mit bürgerlichen Namen Florindo Flores heißt, ist am Wochenende als letztes Mitglied der Führungsgruppe des Leuchtenden Pfads verhaftet worden. Zuvor war er schwer verwundet worden. Derzeit wird er in einem Polizeikrankenhaus behandelt, laut Justizminister Juan Jiménez wird er danach in ein Hochsicherheitsgefängnis überführt.

Die UN-Repräsentantin in Peru, Pebeca Artias, stellte den Respekt für die Menschenrechte heraus, den die Peruaner bei der Festnahme von Artemio beweisen hätten. Auch die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Catherine Ashton, gratulierte der Regierung von Präsident Ollanta Humala zu der Festnahme. Dadurch werde die Stabilität und die Sicherheit des Landes gestärkt.

(hbut/PL/andina)

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