14. Mai 2012 | Kuba | Menschenrechte

Gay-Pride-Parade in Havanna

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Havanna. In Kuba sind Aktivisten mit einer Gay-Pride-Parade in den Straßen von Havanna für die Rechte von Homosexuellen eingetreten. Die Teilnehmer setzten sich damit auch für sexuelle Gleichheit in Kuba ein.

Rund 400 Personen demonstrierten für die Achtung ihrer Rechte und die gleichgeschlechtliche Ehe. Die inzwischen fünfte Parade dieser Art ist Teil der jährlichen Tage für die Reche der Homosexuellen, die vom Kubanischen Zentrum für Sexualerziehung (CENESEX) organisiert werden. Dieses Zentrum wird von Marielle Castro geleitet, der Tochter des amtierenden Staats- und Regierungschef Raúl Castro.

Bei der Demonstration setzten sich die Teilnehmer auch für die Freiheit der Cuban Five ein, die in den USA nach wie vor gefangen gehalten werden.

"Dieses Volksfest, das durch die Straßen von Havanna zieht, appelliert an die menschlichen Gefühle, damit die sexuellen Rechte als Teil der Menschenrechte in die internationalen und nationalen Gesetze  aufgenommen werden", sagte Mariela Castro. In Bezug auf die Cuban Five ergänzte sie: "Ebenso appellieren wir an den guten Willen von US-Präsident Obama: Obama, Give me Five! Because you can!"

(havanatimes)

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