31. Mai 2012 | Iran | Nicaragua | Politik | Wirtschaft

Iran erlässt Nicaraguas Schulden und vergibt neue Kredite

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Managua. Irans Vizepräsident Ali Saeedlou hat bei einem Besuch in Nicaraguas Hauptstadt Managua die Streichung der Staatsschulden des mittelamerikanischen Landes angekündigt. Die Schulden stammten noch aus den vergangenen achtziger Jahren und liegen derzeit bei 164 Millionen US-Dollar.

Irans Vizepräsident erklärte, dass der Schuldenerlass notwendig sei, um die Beziehungen beider Länder weiter zu vertiefen. Gleichzeitig kündigte Saeedlou die Bereitstellung von Entwicklungskrediten in Höhe von 250 Millionen US-Dollar an. In Nicaragua wurde die politische Nähe der FSLN-Regierung zum Iran von Oppositionsseite wiederholt kritisiert, da sie die Beziehungen zu Europa und den USA belaste ohne Nutzen zu bringen.

Nicaraguas Präsident Daniel Ortega bedankte sich für den Schuldenerlass und hob die Bedeutung des Beitrags von Iran für die Entwicklung Nicaraguas hervor. Ortega nutzte die Gelegenheit um erneut Irans Recht auf eine friedliche Nutzung der Atomenergie zu verteidigen. Ortega folgte der Einladung in den Iran und kündigte seine Teilnahme am Treffen der Blockfreien-Bewegung an, das am 30. und 31. August im Iran stattfinden wird.

Saeedlou hatte seine Reise in Kuba begonnen wird sie mit Besuchen in Ecuador, Bolivien und Venezuela fortführen.

(nuevodiario/rsur)

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