23. Jun 2012 | Mexiko | Politik

Mexiko: Wahlausgang weiterhin offen

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Mexiko-Stadt. Anderthalb Wochen vor den mexikanischen Präsidentschaftswahlen steht Enrique Peña Nieto in öffentlichen Umfragen weiterhin einsam an der Spitze. Im Durschnitt prognostizieren die großen Meinungsforschungsinstitute 42,5 Prozent für den Kandidaten der ehemaligen Staatspartei PRI, gefolgt von Andrés Manuel López Obrador des Mitte-Links-Parteienbündnisses "Progressive Bewegung" mit 29,5 Prozent. Josefina Vázquez Mota von der klerikal-konservativen PAN belegt mit 24,7 Prozent den dritten Platz. An letzter Stelle findet sich Gabriel Quadri von der Partei "Neue Allianz" mit 3,3 Prozent.

Nichtsdestotrotz sind diese Zahlen aufgrund fehlender methodischer Transparenz und Offenlegung seitens der Institute mit Vorsicht zu genießen und der Wahlausgang laut kritischer Stimmen nach wie vor offen. Allen voran bezeichnet López Obrador seit Beginn des Wahlkampfes die veröffentlichten Umfragen als "gekauft" oder "gefälscht". Diese dienten dazu, den Eindruck zu erwecken, dass das Ergebnis der Wahlen und damit der künftige mexikanische Präsident bereits feststünden.

Bekräftigt durch eine am vergangenen Mittwoch eigens veröffentlichte Umfrage, sieht sich der Kandidat der Partei der Demokratischen Revolution (PRD) 1,4 Prozentpunkte vor seinem größten Konkurrenten um die Präsidentschaft, Enrique Peña Nieto. Da es allerdings auch bei dieser Prognose an klaren und transparenten Angaben zur Methodik mangelt, fällt es schwer deren Aussagekraft zu beurteilen.

(animalpolitico/jornada)

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