7. Apr 2010 | Ecuador

Kabinettsänderungen in Ecuador

Präsident Correa bildet die Regierung umfassend um. Impuls für "Bürgerrevolution"

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Quito. Ecuadors Präsident Rafael Correa hat am Montag (Ortszeit) neun neue Minister vereidigt. Damit bekommen die Ministerien für Wirtschaft, Industrie, Strategische Sektoren, Telekommunikation, Bildung, Justiz, Soziales, Transport und Tourismus neue Verantwortliche. Die meisten Amtsinhaber sind allerdings bekannte Gesichter aus dem Regierungsapparat und wechseln nur den Aufgabenbereich.

Mit der Kabinettsumbildung solle die von Correas Bewegung getragene "Bürgerrevolution" (sp.: revolución ciudadana) gestärkt werden, heißt es von Regierungsseite. Vizepräsident Lenin Moreno sagte, die Maßnahmen markierten einen Wandel in der Regierungspolitik. "Nun wird eine neue Periode der Radikalisierung der Bürgerrevolution eingeleitet, die wir mit einer neuen Mannschaft beginnen".

Correa betonte während der Vereidigung der neuen Minister, der Prozess der Bürgerrevolution habe trotz der "richtigen Marschrichtung" viel "chaotisches", Ressourcen würden verschwendet und Ineffizienz sei zu beobachten wie schon zu Zeiten des "alten Landes". In den nächsten Jahren wolle er daher einen Schwerpunkt auf effiziente Regierungsarbeit legen, versicherte der Staatschef. Die große Erfahrung, die seine Bewegung seit der Machtübernahme Anfang 2007 habe sammeln können, verbiete ein Scheitern in der nun eingeläuteten "zweiten Etappe" der Regierungszeit. Correas Präsidentschaft geht noch bis 2013.


Bildquelle: andes.info.ec

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