Solidarität mit Venezuelas Präsident in Berlin

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Kundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin
Kundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin

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Rede vor dem Brandenburger Tor
Rede vor dem Brandenburger Tor

Berlin. Deutsche und Lateinamerikanische Aktivisten haben am Mittwochabend in Berlin ihre Solidarität mit dem neu gewählten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bekundet. Auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor sprachen sich verschiedene Redner für die Anerkennung Maduros aus, der am Sonntag mit knapp über 50 Prozent der Stimmen gewählt wurde. Die Anwesenden verurteilten die Gewalt von Anhängern der rechten Opposition, in deren Rahmen am Montag acht Anhänger der Regierung getötet und viele verletzt wurden.

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Die Anwesenden fordern die Anerkennung des gewählten Präsidenten
Die Anwesenden fordern die Anerkennung des gewählten Präsidenten

David Wende vom Verein Interbrigadas e. V., der die Kundgebung organisiert hatte, hob die Qualität des venezolanischen Wahlsystems hervor. Dieses sei wiederholt von international anerkannten Organisationen als absolut sicher und transparent bezeichnet worden. Auch nach den Wahlen am Sonntag hatten Vertreter von Wahlbeobachtermissionen der Union Südamerikanischer Nationen (Unasur) und der Interamerikanischen Organisation der Wahlbehörden (Uniore) einen korrekten Ablauf der Wahlen bescheinigt, betonte Wende.

In einem Redebeitrag forderte die Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel (Die Linke) die deutsche Bundesregierung und die Europäische Union auf, ihre Anerkennung des neuen Präsidenten zu erklären. Dies ist bislang unterblieben.

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