UNO erkennt soziale Fortschritte in Venezuela an

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Jorge Valero, UNO-Botschafter Venezuelas
Jorge Valero, UNO-Botschafter Venezuelas

New York. Die Regionaldirektorin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) für Lateinamerika und die Karibik, Jessica Faieta, hat die Bemühungen Venezuelas im Kampf um die Beseitigung der Armut und Ungleichheit sowie die Förderung der sozialen Gerechtigkeit anerkannt. Bei der jährlichen Sitzung des Vorstands der UNDP, des Bevölkerungsfonds und des Büros der Vereinten Nationen für Projektdienste hob sie zugleich die Unterstützung der venezolanischen Regierung für das UNDP sowie die Süd-Süd-Kooperation hervor.

Die diplomatische Vertretung Ecuadors bei der UNO hatte bei dieser Gelegenheit ein Dokument der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Celac) vorgelegt, in dem die Anstrengungen Venezuelas im sozialen Bereich und seine Programme solidarischer Kooperation zwischen den Ländern dargelegt werden.

Der ständige Vertreter Venezuelas bei der UNO, Jorge Valero, bezeichnete diese Entwicklungen als "zentrale Ziele des humanistischen und demokratischen Sozialismus" in dem südamerikanischen Land. Der venezolanische Staat habe den Sozialprogrammen 551 Milliarden von den 880 Milliarden US-Dollar aus Öleinnahmen und sonstigen Erträgen gewidmet. Dies habe zu mehr Wirtschaftswachstum und zu mehr Lebensqualität für die Bevölkerung geführt.

Ein weltweites Beispiel für soziale Einbeziehung sei das als "El Sistema" bekannte Kinder- und Jugendorchester der Musikstiftung Simón Bolívar (FUNDAMUSICAL), die dem Präsidialamt angegliedert ist. Mehr als 500.000 Kinder, Jugendliche und Heranwachsende seien heute einbezogen. Venezuela habe darüber hinaus Kooperationsvereinbarungen mit über 40 Ländern geschlossen, in denen "diese bemerkenswerte Erfahrung" ebenfalls umgesetzt werde. Dazu habe das Entwicklungsprogramm der UNO einen wichtigen Beitrag geleistet, so Valero.

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