FAO lobt Fortschritte in Bolivien

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Vorstellung der Studie in La Paz
Vorstellung der Studie in La Paz

La Paz. Die Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hat der Regierung von Bolivien Erfolge bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und der Armutsreduzierung bescheinigt. Die Organisation stellte dazu im Außenministerium in La Paz eine Studie vor, in der es heißt: "Bolivien hat es geschafft, seine wirtschaftliche Stabilität zu erhalten und die relative Armut zwischen 2005 und 2011 von 60 Prozent auf 45 Prozent zu senken." 

Dies bedeute, dass eine Million Bolivianerinnen und Bolivianer in die Mittelklasse aufgestiegen sind, so der zuständige FAO-Gutachter, Omar Rocha. Zudem sei die extreme Armut im Land im gleichen Zeitraum von 38,2 Prozent auf 20,9 Prozent gesunken, wodurch weitere 1,3 Millionen Menschen bessere ökonomische Verhältnisse erreicht hätten, so Rocha. Damit belegt Bolivien unter den 22 "Entwicklungsländern" den zweitbesten Platz, was die Reduzierung von Armut anbelangt. Auch konnte der Staat zwischen den Jahren 2000 und 2013 die Rate von Kindern mit abgebrochener Schulkarriere von 6,1 Prozent auf 4,2 Prozent reduzieren.

Nach Angaben der FAO gehört Bolivien außerdem weltweit zu den zwölf Ländern mit den größten Anbauflächen für biologische Landwirtschaft und zu den zehn Ländern mit den größten Süßwasservorkommen pro Einwohner.

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