Uruguay

Uruguay und FAO unterzeichnen Süd-Süd-Kooperationsabkommen

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Logo der FAO: Mit Uruguay soll dei Süd-Süd-Kooperation gestärkt werden
Logo der FAO: Mit Uruguay soll dei Süd-Süd-Kooperation gestärkt werden

Montevideo. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und Uruguay haben eine Grundsatzvereinbarung getroffen, welche den Rahmen für gemeinsame Süd-Süd- und Dreieckskooperationsprojekte bilden soll, so eine Mitteilung des uruguayischen Außenministeriums.

Das Abkommen war Ende Juni von José Graziano da Silva, dem Generaldirektor der FAO, sowie Tabaré Aguerre, dem uruguayischen Landwirtschafts- und Fischereiminister, unterzeichnet worden. Es soll die technische Zusammenarbeit zwischen der Welternährungsorganisation und dem südamerikanischen Land stärken.

Der Außenminister Uruguays erklärte, auf diese Weise sollten Aktivitäten in den Bereichen technischer Assistenz und Capacity Building gefördert werden sollen, die in Landwirtschaft, Agroindustrie und Ernährungssicherheit zum Nutzen von Drittländern beitragen.

Durch die Umsetzung des Abkommens sollen zudem Strategien zur nachhaltigen Entwicklung und Armutsminderung in den begünstigten Ländern entwickelt und implementiert werden, um so auch deren Bevölkerung in wirtschaftliche Wachtumsprozesse miteinzuschließen. Außerdem sei angestrebt, durch Entwicklung erzielte Gewinne, die das Mandat der FAO sowie die entsprechende uruguayischen Institutionen betreffen, gleichmäßig zu verteilen. Das Abkommen ist weit gefasst, im Fokus stünden vor allem aber afrikanische Länder, so die Mitteilung aus Montevideo.

Die FAO und Uruguay werden demnach während der nächsten vier Jahre gemeinsam Maßnahmen vorantreiben, die auf den Austausch von Experten, Capacity Building mittels Fortbildungen sowie den Austausch positiver Erfahrungen ausgerichtet sind, welche als Referenzen für Drittländer dienen können. Das Abkommen konzentriert sich dabei vorrangig auf die Bereiche der Ernährungs- und Nahrungsmittelsicherheit, Armutsreduzierung in ländlichen Räumen, familiäre Landwirtschaft, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Pflanzenschutz und Lebensmittelunschädlichkeit.

Mit der Durchsetzung der Grundsatzvereinbarung bekräftigen beide Seiten ihre gemeinsame Vision hinsichtlich eines wachsenden Stellenwerts und der Möglichkeiten, sowohl von Süd-Süd- als auch von Dreieckskooperationen, als einer solidarischen Form von Zusammenarbeit zur Unterstützung von Drittländern.

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