Welternährungsprogramm hilft 900.000 Personen auf Kuba

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Aufräumen nach dem Hurrikan "Irma" in Kuba
Aufräumen nach dem Hurrikan "Irma" in Kuba

Havanna. Das  Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) hat in den vergangenen drei Jahren über 900.000 Personen auf Kuba unterstützt. Insbesondere nach den Schweren Hurrikans "Matthew" im Jahr 2016 und "Irma" im Jahr 2017 konnte die Versorgung mit Lebensmitteln sichergestellt werden, wie die Vertreterin des Programms, Laura Melo, gegenüber kubanischen Medien in Havanna erklärte.

Die 2015 begonnene Kooperation soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden, so Melo. Insbesondere die Verbindung zwischen den in Kuba bestehenden sozialen Sicherungssystemen und den Wertschöpfungsketten in der Landwirtschaft soll auf diese Weise gestärkt werden. Das Welternährungsprogramm will auf diese Weise die Produktion von Lebensmitteln, insbesondere von Bohnen, die auf Kuba ein wichtiges Grundnahrungsmittel sind, weiter stärken.

Bis dato wurden im Rahmen des Programms auf Kuba 20 Notfallprojekt sowie acht Entwicklungsprojekte beginnen. Die meisten dieser dringenden Hilfsvorhaben dienten der unmittelbaren Hilfe nach den schweren Hurrikans der vergangenen Jahre sowie zur Bekämpfung einer bereits mehrere Jahre andauernden Dürreperiode, die das Land bis vor kurzem noch heimsuchte. Alle Projekte zusammengenommen haben ein Finanzvolumen von rund 300 Millionen US-Dollar.

Insgesamt konnten so über 900.000 Personen auf Kuba direkt oder indirekt von den UN-Programmen profitieren, während über 7.000 Landwirte direkte Unterstützung erhielten.

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