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29.06.2018 Ecuador / International / Umwelt

Ecuador bekräftigt Einsatz gegen Wüstenbildung

Ecuador war in diesem Jahr Gastgeber der Erinnerungsveranstaltung am Tag des Kampfes gegen Desertifikation und Dürre

Ecuador war in diesem Jahr Gastgeber der Erinnerungsveranstaltung am Tag des Kampfes gegen Desertifikation und Dürre

Quelle: iagua.es

Quito. Die Regierung von Ecuador wird sich auch weiterhin aktiv gegen Verwüstung und Dürre einsetzen. Dies bestätigte Außenminister José Valencia bei einer internationalen Konferenz in Quito am 17. Juni, dem weltweiten Tag gegen Wüstenbildung der Vereinten Nationen. Ecuador war als erstes lateinamerikanisches Land Gastgeber der Erinnerungsveranstaltung am Tag des Kampfes gegen Desertifikation und Dürre.

Die Veranstaltung fand unter dem Motto "Die Erde ist wertvoll, investiere in sie" bei der sogenannten Mitte der Welt, dem Äquatormonument im Norden der Hauptstadt statt. Der Schwerpunkt lag auf dem nachhaltigen Umgang mit der Natur. Seit 23 Jahren ist Ecuador aktives Mitglied des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung, kurz auch Wüstenkonvention genannt.

"Die Bekämpfung der Wüstenbildung trägt zur Erfüllung der nachhaltigen Entwicklungsziele bei", stellte Außenminister Valencia bei seiner Eröffnungsrede fest. "Darin verpflichten wir Mitgliedsstaaten uns, die Wüstenbildung, die den Menschen, die Biodiversität und die Ökosysteme beeinflusst, zu stoppen", so Valencia. Er machte zudem die Bedeutung dieses Einsatzes für die Verringerung von Armut und Hunger sowie indirekt für die Reduktion von erzwungener Migration und für die Prävention von Konflikten deutlich.

Der stellvertretende Sekretär der Wüstenkonvention, Pradeep Monga, betonte die Wichtigkeit des Handelns von Ländern wie Ecuador, die sich auf globaler Ebene führend für die Wiederherstellung der Harmonie zwischen Erde und Menschheit einsetzten. Das südamerikanische Land war vergangene Woche zudem Austragungsort für die internationale Konferenz "Biodiverse Territorien und Rechte", auf der die Umsetzung der Aichi-Ziele zur Bewahrung der Biodiversität besprochen wurde.

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