Kuba lädt zu antiimperialistischer Kontinental-Konferenz ein

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Im Rahmen des Internationalen Kuba-Solidaritätskongresses wurde bereits Anfang Mai auf das Treffen im November hingewiesen
Im Rahmen des Internationalen Kuba-Solidaritätskongresses wurde bereits Anfang Mai auf das Treffen im November hingewiesen

Managua/Havanna. Mit einem internationalem Aufruf zur Teilnahme am geplanten "Antiimperialistischen Hemisphären-Treffen der Solidarität, für die Demokratie und gegen den Neoliberalismus" endete am vergangenen Samstag die Sondersitzung der ständigen Arbeitsgruppe des Forum von São Paulo im mittelamerikanischen Managua. Wie der Botschafter Kubas in Nicaragua, Juan Carlos Hernández, bestätigte, traf die kubanische Einladung auf positive Resonanz bei den Repräsentanten der progressiven Parteien und Organisationen des Forum. Die Konferenz soll Anfang November in der kubanischen Hauptstadt stattfinden.

So bekräftige Mónica Valente aus Brasilien, die das Amt der Generalsekretärin des Forums innehat, dass das für den Herbst diesen Jahres geplante Zusammentreffen in der kubanischen Hauptstadt Teil der politischen Agenda ihrer Organisation sei. Daran sollen nicht nur die Gruppen der Kuba-Solidarität teilnehmen, sondern auch alle andere linken Kräfte aus der Region.

Bereits Anfang Mai hatte Fernando González, einer der Miami 5 und Präsident des kubanischen Institutes für Völkerfreundschaft (ICAP) in Havanna, erstmals vor den Delegierten im Rahmen des Internationalen Kuba-Solidaritätskongresses auf das Treffen im November hingewiesen und seine große politische Bedeutung betont. Dabei hob er hervor, dass die für den 1. bis zum 3. November geplante internationale Konferenz in einer Zeit stattfindet, die von einer neoliberal-konservativen Restauration geprägt ist, in der die Privatisierung öffentlicher Güter sowie der Ausbeutung und Prekarisierung der arbeitenden Bevölkerung stetig zunimmt.

Zugleich wies González darauf hin, dass zur Bewältigung der Verschuldungsspirale, der Überwindung der Abhängigkeit vom internationalen Finanzsystem sowie der Lösung der drängendsten Fragen in den Bereichen Migration, Umwelt und Ernährung eine geeinte und organisierte Linke notwendig sei.

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