Weltweite Vernetzung bei zweiter Globaler Konferenz indigener Frauen

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Die zweite Globale Konferenz indigener Frauen nach der ersten 2013 in Lima
Die zweite Globale Konferenz indigener Frauen nach der ersten 2013 in Lima

Lima et al. Am vergangenen Donnerstag hat die zweite Globale Konferenz indigener Frauen angefangen, bei der es um die Vernetzung und den Austausch unter indigenen Frauen auf der ganzen Welt geht. An vier Donnerstagen in Folge beteiligen sich etwa 500 indigene Frauen unter dem Motto "Gemeinsam für das Wohlergehen und Mutter Erde" an Vorträgen und interaktiven Seminaren. Die Konferenz endet am 2. September.

Teresa Zapeta, Maya K’iche aus Guatemala und geschäftsführende Direktorin des Internationalen Forums für Indigene Frauen, formulierte als Ziel der Konferenz: "Wir wollen sagen: Hier sind wir. Und wir wollen uns als die Akteure des Wandels auf lokaler und globaler Ebene zeigen, die wir sind."

Die erste Globale Konferenz indigener Frauen fand 2013 in der peruanischen Hauptstadt Lima statt. Damals versammelten sich 200 Teilnehmerinnen und arbeiteten ein Positionspapier sowie einen Aktionsplan aus. Darin geht es um öffentliche Maßnahmen und die Verwendung von staatlichen Haushaltsmitteln für die Beseitigung von Gewalt und Armut und die Einbeziehung indigener Frauen in Politik und Wirtschaft. Auch wurde die notwendige Förderung des Zugangs zu Bildung, Land und Gesundheit thematisiert.

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Acht Jahre später soll nun der Stand der Dinge überprüft und auf neue Entwicklungen eingegangen werden.

Indigene Frauen sollen in Debatten um Diskriminierung, Gewalt, Armut und Ausbeutung auf öffentlicher und politischer Bühne sichtbarer werden. Bei der Konferenz werden auch Erfahrungen darüber ausgetauscht, wie sie die Welt verändern, etwa in Führungspositionen in öffentlichen Ämtern und internationalen Institutionen oder durch gute transformierende und nachhaltige Praktiken auf lokaler Ebene. Indigene Frauen aus verschiedenen Regionen und mit unterschiedlichen Erfahrungen – Parlamentarierinnen, Künstlerinnen, Mitglieder der Vereinten Nationen, Bürgermeisterinnen und soziale Aktivistinnen – kommen zusammen, um aus erster Hand zu berichten.

Online finden sich Konzeptpapiere zu diversen Themen wie Ernährungssouveränität auf der Grundlage kultureller Identität, Klimakrise, Bildung, Migration, Covid-19 und mehr.

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