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Terrorismus-Verbindungen: Fragwürdiger Staatsgast besucht Panama

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Solidaritätsdemonstration mit Kuba in Panama
Solidaritätsdemonstration mit Kuba in Panama

Panama-Stadt. Der panamaische Gewerkschaftsbund CNTP hat in einer Erklärung den Empfang von Orlando Gutiérrez-Boronat, einem prominenten Vertreter der kubanischen Exilgemeinde in Miami, durch Präsidialminister Juan Carlos Orillac im Regierungspalast von Panama-Stadt scharf verurteilt. Dies berichtet die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina.

Gutiérrez-Boronat ist laut CNTP bekannt für seine Tätigkeit in der Organisation "Cuban Democratic Directorate". Diese erhält US-Bundesmittel, um nach eigenen Angaben Demokratie, Menschenrechte und Freiheit in Kuba zu fördern.

Die Zeitschrift "El Periódico de Panamá" erinnerte daran, dass Gutiérrez-Boronat "Verbindungen zu Extremisten und Organisationen unterhält, die mit der Durchführung von Gewalttaten gegen Kuba in Verbindung stehen", darunter auch Luis Posada Carriles, der hinter dem Anschlag auf den Cubana Flug 455 steckte, bei dem im Jahr 1976 73 Personen ums Leben kamen – die meisten davon Jugendliche.

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Jahre nach dem Attentat auf den Cubana-Flug wurde Posada Carriles in Panama zusammen mit Pedro Crispín Remón, Guillermo Novo Sampol und Gaspar Jiménez wegen Terrorismus verurteilt, nachdem sie versucht hatten, ein Universitätsauditorium mit mehr als 4.000 Menschen in die Luft zu sprengen.

"Herr Orillac: Sie haben einen Kriminellen umarmt", heißt es in der Erklärung. Und weiter: "Hören Sie auf, mit der konservativen, faschistischen und neonazistischen extremen Rechten zu flirten. Panama ist ein Land des Friedens und der Solidarität und wird immer an der Seite des kubanischen Brudervolkes stehen", betont die Erklärung. Darin fordert der Gewerkschaftsverband auch ein Ende der seit über sechs Jahrzehnten andauernden US-Blockade gegen Kuba.