Solidarität mit Kuba an der Basis in Lateinamerika

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"Kuba ist nicht allein". Veranstaltung am Revolutionsdenkmal in Mexiko-Stadt
"Kuba ist nicht allein". Veranstaltung am Revolutionsdenkmal in Mexiko-Stadt

Panama-Stadt/Bogotá/Mexiko-Stadt. Solidaritätsorganisationen haben in Panama, Kolumbien und Mexiko zahlreiche Initiativen zur Minderung der Folgen der US-Blockade gegen Kuba gestartet. Tausende Menschen versammelten sich am Revolutionsdenkmal in Mexiko-Stadt, um unter dem Motto "Alle für Kuba" am "Antifaschistischen Kulturmarathon" teilzunehmen. Die Veranstaltung gedachte des 65. Jahrestags des kubanischen Sieges über die US-Söldnerinvasion im April 1961 in Playa Girón.

Wenige Tage davor bekundeten Mitglieder der kubanischen Gemeinschaft ihre Unterstützung für ihr Heimatland. Der José-Martí-Verein der in Mexiko lebenden Kubaner stellte dabei die Kampagne "Ein Öltanker für Kuba" vor. Mit den gesammelten Spenden soll Rohöl gekauft und nach Kuba verschifft werden.

Der Botschafter Kubas in Mexiko, Eugenio Martínez, bedankte sich bei den Kuba-Aktivisten sowie bei der Regierung Mexikos für ihre Unterstützung. Er versicherte, dass die Unabhängigkeit seines Landes nicht verhandelbar sei.

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Derweil teilte die kolumbianische Senatorin Gloria Flórez mit, dass Kolumbien im März ein Flugzeug mit Medikamenten, medizinischem Verbrauchsmaterial und Lebensmitteln beladen nach Kuba geschickt habe. Die Senatorin und Co-Vorsitzende der Partei Pacto Histórico (Historischer Pakt) betonte, dass diese Aktion das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen der kolumbianischen Regierung unter Gustavo Petro und zahlreicher zivilgesellschaftlicher Organisationen gewesen sei.

Auch aus Panama wurden solidarische Initiativen bekannt. Die Gewerkschaft "Federación Auténtica de Trabajadores" (FAT) bekundete ihre Unterstützung für die Souveränität Kubas und verurteilte die Zwangsmaßnahmen der US-Regierung. Zudem wurde in dem mittelamerikanischen Land die Kampagne "Ein Bleistift für Kuba, die Zukunft Schritt für Schritt gestalten" ins Leben gerufen. Mit diesem Projekt sollen Schulmaterialien für das kommende Schuljahr gesammelt und auf die karibische Insel transportiert werden.