Brasilien / Umwelt / Wirtschaft

Neue Gentechnik in Brasilien auf dem Vormarsch

Mit dem so genannten Crispr-Verfahren sollen veränderte Pflanzen keinen Regulierungen mehr unterliegen

crispr-cas9-prozess_pflanzenforschung.de_cc_by-sa_3.0.png

Überblick der drei Phasen des CRISPR/Cas9-Prozesses (nach Doudna & Charpentier 2014, Science 346(6213))
Überblick der drei Phasen des CRISPR/Cas9-Prozesses (nach Doudna & Charpentier 2014, Science 346(6213))

Brasilien – das ist nicht nur das Land des riesigen Amazonasgebiets sondern auch das weltweit größte Anbaugebiet für genveränderten Soja und Spitzenreiter im Einsatz von Pestiziden. Und, Brasilien gilt nicht nur als Vorreiter der alten, sondern auch der neuen Gentechnik. Bereits unter der konservativen Regierung von Michel Temer wurden die Weichen dafür gestellt, dass mit dem so genannten Crispr-Verfahren veränderte Pflanzen keinen Regulierungen mehr unterliegen. Und unter dem zukünftigen rechten Präsidenten Jair Bolsonaro soll es nicht einmal ein eigenständiges Umweltministerium geben. Wir berichten über die Hintergründe. 

Der Beitrag ist Teil der Serie "Umkämpfte Natur in Lateinamerika" eines Kooperationsprojekts des Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile Lateinamerika e.V. (FDCL) und dem Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. (NPLA)

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr