Guatemala / Politik

Zur Präsidentschaftswahl in Guatemala

Interview mit Kathrin Zeiske über das Wahlergebnis und dessen Bedeutung für das heutige Guatemala

Erst 1996 endete in Guatemala ein Bürgerkrieg, der weit über drei Jahrzehnte gedauert und hundertausenden Menschen das Leben gekostet hatte. Am 6. November wurde in Guatemala nun zum dritten Mal nach diesem Krieg ein neuer Präsident gewählt. Der Sieger heißt Otto Perez Molina. Er ist ehemaliges Mitglied der berüchtigten Kaibiles-Einheit und war General und Chef des Militärgeheimdienstes.

Über die Wahlen und deren Bedeutung für das heutige Guatemala, aber auch über die Rolle der deutschen Friedrich-Naumann-Stiftung und Christian Lüths, heute Referatsleiter für Lateinamerika im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sprachen wir mit Kathrin Zeiske. Sie ist freie Journalistin und war während der Wahlen als Beobachterin vor Ort. Zuerst fragten wir sie, wie das Wahlergebnis vom 6. November 2011 einzuschätzen sei.

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