Frauendemonstration in Argentinien: "Frei, schön, verrückt und revolutionär"

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In Argentinien wird jeden Tag eine Frau ermordet
In Argentinien wird jeden Tag eine Frau ermordet

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Zur Demonstration aufgerufen hatten die Organisatorinnen des 31. Frauenkongresses
Zur Demonstration aufgerufen hatten die Organisatorinnen des 31. Frauenkongresses

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"Nicht eine weniger" – unter diesem Motto organisieren Frauen im ganzen Land die Kampagne gegen Frauenmorde
"Nicht eine weniger" – unter diesem Motto organisieren Frauen im ganzen Land die Kampagne gegen Frauenmorde

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Protest auch gegen die Politik von Präsident Mauricio Macri, der eine dezidiert neoliberale Linie verfolgt
Protest auch gegen die Politik von Präsident Mauricio Macri, der eine dezidiert neoliberale Linie verfolgt

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Die Frauen fordern ein Notstandsgesetz angesichts der vielen Morde an Frauen
Die Frauen fordern ein Notstandsgesetz angesichts der vielen Morde an Frauen

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"Frei, schön, verrückt und revolutionär"
"Frei, schön, verrückt und revolutionär"

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"Auch das Schweigen der Regierung ist Gewalt"
"Auch das Schweigen der Regierung ist Gewalt"

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"Weder unterwürfig noch devot –  frei und verrückt"
"Weder unterwürfig noch devot – frei und verrückt"

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"Nackt oder angezogen – wir bestimmen unser Leben"
"Nackt oder angezogen – wir bestimmen unser Leben"

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Protest vor der Kathedrale: "Dreckige Kirche"
Protest vor der Kathedrale: "Dreckige Kirche"

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Demonstrantinnen versuchen, die Absperrungen beiseite zu räumen
Demonstrantinnen versuchen, die Absperrungen beiseite zu räumen

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Die Polizei greift die Demonstrantinnen mit Gummigeschossen und Gas an
Die Polizei greift die Demonstrantinnen mit Gummigeschossen und Gas an

Im Rahmen des 31. Frauenkongresses haben in Rosario, der drittgrößten Stadt von Argentinien, mehr als 100.000 Frauen an einer Demonstration teilgenommen. Sie protestierten gegen die Gewalt und die zunehmenden Morde an Frauen und forderten staatliche Maßnahmen zu ihrem Schutz und zur Bestrafung der Täter. Ebenso kritisierten sie die sozialen Kürzungen und Entlassungen der Regierung unter Präsident Mauricio Macri. Unter den Forderungen der Frauen war auch das Recht auf Abtreibung wieder zentral. Auch gegen die Haltung der Kirche in Frauenfragen und bezüglich Verhütung und Schwangerschaftsunterbrechung richtete sich ihr Protest.

Vor der Kathedrale von Rosario kam es am Abend zu Zusammenstößen mit der Polizei. Dabei wurden 15 Demonstrantinnen, zwei Journalisten und zwei Polizisten verletzt. Nach Angaben von Augenzeugen setzten die Polizisten massiv Gummigeschosse, Pfefferspray und Tränengas ein und schlugen auf die Frauen ein, die immer wieder versuchten, die Absperrungen vor der Kathedrale zu beseitigen.

Die "Encuentros Nacionales de Mujeres" (ENM) in Argentinien entstanden im Anschluss an eine erste landesweite Zusammenkunft von 600 Frauen im Jahr 1985. In der Folgezeit kamen immer mehr Teilnehmerinnen hinzu, in diesem Jahr waren es rund 70.000.

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