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Ingo Niebel: "Venezuela not for sale"

Visionäre gegen neoliberale Putschisten
Buch: Venezuela not for sale

Venezuela not for sale

"Deutsche Soldaten in Venezuela". Eine Meldung schreckt auf. Ist sie wahr? Venezuela werde "ein potentieller Raum für Instabilität“ im Jahr 2005 sein, prophezeit CIA-Chef Porter J. Goss. 2004 befaßte sich der Verteidigungsausschuß des Bundestages mit dem Karibik-Staat. 10.000 Deutsche leben dort. Was macht das Land so wichtig für USA und EU, daß die NATO 2001 eine Invasion in Venezuela plante? Ist es, weil Hugo Chávez sich dem Neoliberalismus widersetzte, als er sagte: "Venezuela is not for sale“? Oder hat es mit den immensen Ölreserven im Orinoco-Delta zu tun?

Chávez ist seit 1998 Präsident. Er hat neun Wahlen gewonnen. Beobachter schätzen, daß er auch die Präsidentschaftswahl 2006 gewinnen wird – wenn er bis dahin noch lebt.Einen offenen und zwei getarnte Umsturzversuche sowie mehrere Attentate überlebte Chávez. Das Buch zeigt, wie er ins höchste Amt kam, und wie die USA versuchen, ihn wieder loszuwerden.

Die erlebten Manipulationen der Opposition sowie die internationale Medienkampagne gegen Chávez veranlaßten Ingo Niebel, die Theorie und Praxis des Putsches am Beispiel des bolivarischen Venezuelas zu beschreiben.

Ingo Niebel: Venezuela - not for Sale!
Visionäre gegen neoliberale Putschisten.
Kai-Homilius-Verlag, Berlin 2006
ISBN 3-89706-870-2
336 Seiten
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31.05.2010 Kategoriebeschreibung