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09.04.2011 Venezuela / Umwelt

Waldbrand löst Stromunterbrechungen in Venezuela aus

Caracas. Die venezolanische Regierung versucht die Ursachen eines Waldbrandes zu ermitteln, der einen Defekt der Überlandleitungen zwischen den Bundesstaaten Aragua und Guárico ausgelöst hat. Die Schäden am nationalen Stromnetz an einer strategischen Stelle hatten am Donnerstag im ganzen Land Stromausfälle verursacht und einen Notplan zur Stabilisierung des Stromnetzes erforderlich gemacht, erklärte Vizepräsident Elías Jaua gegenüber Medien.

Kontrollierte Abschaltungen in 19 Bundesstaaten während der Reparaturarbeiten stellten sicher, dass kein Ort länger als 20 Minuten ohne Strom war. Der Großraum Caracas war von Abschaltungen nicht betroffen.

Am selben Abend erklärte der Minister für elektrische Energie, Alí Rodríguez Araque, im staatlichen Fersehsender VTV, dass Luftaufnahmen der Örtlichkeiten Indizien dafür geliefert hätten, dass die Brände vorsätzlich verursacht worden seien. Vizepräsident Elías Jaua erklärte, es gäbe weder einen Zusammenbruch noch eine Krise des landesweiten Elektizitätsnetzes, wie die Opposition behauptet. Traditionell prägt dieses Thema in den nationalen und internationalen rechten Medien die antibolivarischen Kampagnen.

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