Honduras: Regierung debattiert umstrittene Bildungsreform

Tegucigalpa. Die De-facto-Regierung von Honduras hat sich zur Debatte über eine umstrittene Bildungsreform bereit erklärt. Die geplante Gesetzänderung hat in den vergangenen Wochen massive Proteste von Schülern, Studierenden und Lehrkräften provoziert. Die Gegner des Vorhabens befürchten eine weitreichende Privatisierung des Bildungssystems, die mit schwinden Chancen für Kinder aus ärmeren Familien einhergeht. Stattdessen sprechen sich die Gegner der Reform für ein umfassendes öffentliches Bildungssystem aus.

Unter dem Druck der Straße erklärte sich Staatschef Porfirio Lobo nun zu einem Dialog mit den Betroffenen bereit. "Ich werde den Prozess der Transformation mit denen gemeinsam in Angriff nehmen, die daran teilnehmen wollen", sagte der im Land umstrittene Präsident.

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