Venezuela liefert mehr Erdöl an Dominikanische Republik

maduro-fernadez.jpg

Nicolás Maduro und Leonel Fernández in New York
Nicolás Maduro und Leonel Fernández in New York

Caracas/Santo Domingo. Venezuela wird die täglichen Lieferungen von Erdöl im Rahmen des energiepolitischen Regionalbündnisses Petrosur von derzeit 30.000 Barrel auf 50.000 Barrel erhöhen. Das gab das Präsidialamt in der dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo bekannt.

Die Vereinbarung wurde demnach zwischen dem Außenminister von Venezuela, Nicolás Maduro, und dem Präsidenten der Dominikanischen Republik, Leonel Fernández, am Rande der UNO-Vollversammlung in New York getroffen.

Sie schätzen unsere Berichterstattung?

Dann spenden Sie für amerika21 und unterstützen unsere aktuellen, hintergründigen und professionellen Beiträge über das Geschehen in Lateinamerika und der Karibik.

Damit alle Inhalte von amerika21.de weiterhin für Alle kostenlos verfügbar sind.

Ihr amerika21-Team

Die tägliche Liefermenge von 50.000 Barrel (ein Barrel entspricht 159 Litern) war demnach in den ursprünglichen Petrocaribe-Verträgen zwischen Caracas und Santo Domingo definiert worden.

Durch das Petrocaribe-Bündnis stelle Venezuela anderen Staaten der Region Erdöl zu besonders günstigen Preis- und Kreditkonditionen zur Verfügung. Im Fall der Dominikanischen Republik begleicht das Empfängerland einen Teil der Energieschulden in Naturalien wie Hühnerfleisch und Speiseöl.

Unterstützen Sie amerika21 mit einer Spende via Flattr