USA kritisieren Gewalt in Honduras

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Logo des US-Außenministeriums
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Washington/Tegucigalpa. Die De-facto-Regierung von Honduras droht wegen der zunehmenden schweren Menschenrechtsverletzungen die Unterstützung der USA zu verlieren. In einer offiziellen Stellungnahme hat das US-Außenministerium am Mittwoch die Regierung des mittelamerikanischen Landes unter Führung des rechtsgerichteten Unternehmers Porfirio Lobo dazu aufgefordert, die Gewalteskalation in der nördlichen Region Bajo Aguán zu beenden.

Das US-Außenamt forderte die Lobo-Führung auf, "gegen die Verantwortlichen der schweren Menschenrechtsverletzungen vorzugehen und sie vor Gericht zu stellen". Seit dem Putsch gegen die letzte demokratisch gewählte Regierung des Landes Mitte 2009 sind in der Region Bajo Aguán Dutzende organisierte Landarbeiter ermordet worden.

Menschenrechtsverteidiger haben wiederholt auf die mutmaßliche Verstrickung des Agrarunternehmers Miguel Facussé in die Verbrechen hingewiesen, einem engen Vertrauten von Staatschef Lobo.

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