Venezuela: 32 von 34 Staaten Amerikas haben eine Position

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Logo des "Amerika-Gipfels"
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Cartagena, Kolumbien. 32 von 34 Staaten, die zum heute beginnenden sechsten "Amerika-Gipfel" eingeladen wurden, sind nach Angaben des lateinamerikanischen Fernsehsenders Telesur mit der Teilnahme der sozialistischen Regierung Kubas an diesem Regionalforum einverstanden. Dies habe nach einem Arbeitstreffen mit Amtskollegen aus der Region Venezuelas Außenminister Nicolás Maduro erklärt, berichtet Telesur.

Auch die "Entkolonisierung" der als Falkland-Inseln bekannten Malwinen vor Argentinien werde von einer Mehrheit der Staaten der Region unterstützt, so Maduro weiter. In beiden Fällen wendeten sich lediglich die USA und Kanada gegen die Position der meisten amerikanischen Staaten.

"Die übrigen 32 Staaten haben eine gemeinsame Position", sagte Maduro, der dies mit dem politischen Wandel und den Integrationsprozessen auf dem Kontinent begründete. Heute herrsche der "Geist der Einheit" vor, so Maduro, der den USA und Kanada eine unilaterale Isolationspolitik vorwarf, die jegliche Argumente missen lasse.

Wenn sich die USA und Kanada weiterhin als Vertreter der Demokratie darstellen wollten, müssten sie sich dem Willen der Mehrheit der amerikanischen Staaten beugen und sich "für ein Ende der kriminellen Blockade gegen Kuba" einsetzen.

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