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Treffen venezolanischer und kubanischer Musiker in Berlin

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Die Band Dame pa' matala in Berlin
Die Band Dame pa' matala in Berlin

Berlin. Die Mitglieder der venezolanischen Band Dame pa' matala haben sich in Berlin mit dort lebenden kubanischen Musikern getroffen. Die kubanischen Künstler tauschten sich mit den venezolanischen Musikern über ihre Ausbildung, Auftritte und Kompositionen sowie traditionelle kubanische Musik aus. Die Zusammenkunft soll eine Basis für weitere gemeinsame Projekte im Rahmen der kulturpolitischen Arbeit der Botschaften des lateinamerikanischen und karibischen Staatenbündnisses ALBA bieten.

Die Band Dame pa' matala ist in Venezuela als linksgerichtete politische Musikgruppe bekannt. Sie habe unter Beweis gestellt, "dass sie sich als alternatives Projekt gegenüber der großen Musikindustrie behaupten kann", heißt es in einer Presseerklärung der kubanischen Botschaft. Dies sei auch durch die Unterstützung der kulturpolitischen Institutionen Venezuelas möglich gewesen. Bei dem Auftritt in Berlin "brachten sie ihre Anerkennung der Arbeit Kubas im kulturellen Bereich zum Ausdruck und kündigten ihren im November des laufenden Jahres bevorstehenden Besuch in Havanna an", schreibt die Botschaft des Karibikstaates.

An dem Treffen, das in der Vertretung der venezolanischen Botschaft in Berlin stattfand, nahmen neben den Kulturbeauftragten beider Länder auch weitere Diplomaten sowie einige geladene lateinamerikanische Künstler teil. Die Musiker nutzten den Rahmen des Treffens, um sich für einen Sieg des amtierenden Präsidenten Chávez bei den bevorstehenden Wahlen in Venezuela auszusprechen.

Dame pa' matala befindet sich derzeit auf einer Tournee durch Deutschland. Am vergangenen 28. Juli hatte sie in Berlin an der jährlich stattfindenden "Fiesta de Solidaridad“" der Organisation Cuba Sí teilgenommen.

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